IT-Zeitmaschine Cebit, Cloud und der Umgang mit sensiblen Daten

Autor: Dr. Stefan Riedl

Martin Böker, Director Channel DACH, Veritas, blickt wehmütig auf die Cebit zurück und erinnert sich an die Zeit, als Rechenzentren wie Pilze aus dem Boden schossen. Den Blick auf die Zukunft gerichtet, begrüßt der Manager das steigende Bewusstsein für Datenschutz.

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Martin Böker, Director Channel DACH, Veritas
Martin Böker, Director Channel DACH, Veritas
(Bild: Veritas)

Was kommt Ihnen spontan in den Sinn, wenn Sie an die IT in den letzten 25 Jahren denken?

Böker: Ich denke an meinen ersten Computer und daran, wie das Smartphone unser Leben innerhalb weniger Jahre verändert hat. Aber auch die Business-IT hat sich rasant entwickelt, besonders durch die Cloud. Ich kann mich noch gut an regelmäßige Besuche in Rechenzentren erinnern, die vor rund 25 Jahren noch massiv ausgebaut wurden. Gleichzeitig ist das Bewusstsein für die Themen Sicherheit und Datenschutz immer größer geworden, da Daten immer mehr an Wert gewonnen haben. In all den Jahren hatte ich auch immer wieder inspirierende Gespräche mit Partnern und Kunden, insbesondere auf Messen wie der Cebit. Diese ist leider nur noch eine Fußnote in der Messegeschichte.

Welche Zukunftsvision schwebt Ihnen für die IT in 10 Jahren vor?

Böker: Die IT und die damit verbundene Digitalisierung wird das komplette Leben noch stärker als heute durchdringen, sei es beim Straßenverkehr, in der Freizeit, dem Beruf oder der Produktion. Da sich große Datenmengen problemlos von Gerät zu Gerät schicken lassen, werden Mitarbeiter in Unternehmen immer weniger an ihren physischen Arbeitsplatz gebunden sein und stattdessen ortsunabhängig ihre Aufgaben erledigen. Hoffentlich wird die IT aber auch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten – trotz rapide wachsender Datenmengen und immer größerer Cloud-Rechenzentren. Fragen der Datensicherheit und des Datenschutzes werden bei allen Entwicklungen eine größere Rolle spielen, denn es wird noch wichtiger werden, die Daten von Bürgern, unserer Gesellschaft und Wirtschaft zu schützen. Es bleibt also spannend!

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