Angetestet: Dynabook Portégé X40-K-11T Business-Notebook im Smoking

Von Klaus Länger

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In ein elegantes, nachtblaues Aluminiumgehäuse ist das 14-Zoll-Business-­Notebook Portégé X40-K von Dynabook gekleidet. Mit dem Alder-Lake-P-Mobilrechner, den wir im Hands-on-Test haben, führt der Hersteller die Tradition der Toshiba-Notebooks fort.

Das Display-Cover und das Chassis des Dynabook Portégé X40-K bestehen aus dunkelblau eloxiertem Aluminium, teilweise mit diamantgeschliffenen Kanten.(Bild:  Vogel IT-Medien)
Das Display-Cover und das Chassis des Dynabook Portégé X40-K bestehen aus dunkelblau eloxiertem Aluminium, teilweise mit diamantgeschliffenen Kanten.
(Bild: Vogel IT-Medien)

Der Name Portégé stand schon bei den ­Toshiba-Notebooks für Premium-Modelle, die sich durch ihr Design vom Gros der ­mobilen Business-Rechner absetzen. Beim Portégé X40-K verwendet Dynabook ein Aluminiumgehäuse, das sich durch seine dunkelblaue Farbe und Kanten mit silbernem Diamantschliff vom silbergrauen oder schwarzen Business-Mainstream absetzt. Durch das verwendete Aluminium fühlt sich das Notebook auch steifer und solider an, als Geräte mit einem Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung, ist mit einem Gewicht von 1,42 kg aber auch schwerer. Eher konservativ ist das X40-K beim Display: Das matte 14-Zoll-IPS-Panel liefert die Full-HD-Auflösung mit 16:9-Seitenverhältnis.

Auf dem Mainboard, das nach dem Lösen des durch neun Schrauben gesicherten Gehäusebodens gut zugänglich ist, sitzt als Prozessor ein Intel Core i7-1260P aus der Alder-Lake-Familie. Der 28-Watt-Prozessor mit vier P- und acht E-Cores sowie Iris-Xe-Grafikeinheit kann im Portégé X40-K-11T, das ist die genaue Typenbezeichnung des etwa 1.450 Euro teuren Testgeräts, auf 16 GB DDR4-3200 als Arbeitsspeicher ­zugreifen. Ein noch leerer zweiter Speicherslot ermöglicht das schnelle Aufrüsten auf 32 GB RAM. Als Massenspeicher ist eine Samsung PM9A1 mit 512 GB Kapazität eingebaut.

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Flottes Business-Notebook mit langer Akkulaufzeit

Mit dieser Hardware-Kombination ist das X40-K-11T mit 4.578 Punkten im PCMark 10 von UL Solutions ein schnelles Business-Notebook, auch wenn es die Leistung eines Dell XPS 13 Plus mit derselben CPU aber schnellerem Speicher nicht ganz erreicht. Sehr gut ist die ebenfalls mit dem PCMark 10 gemessene Akkulaufzeit von 9,3 Stunden. Über das Einstellungs-Tool von Dynabook kann unter Windows schnell die Ladecharakteristik des Notebooks verändert werden. So haben User, die viel mobil arbeiten, die Option, den Akku zu 100 Prozent laden zu lassen, um eine möglichst lange Laufzeit zu erreichen. Steht das Notebook die meiste Zeit im Netzbetrieb auf dem Schreibtisch, dann kann es so konfiguriert werden, dass der Akku nur zu 70 oder 80 Prozent geladen wird, um so die Haltbarkeit des Stromspeichers zu verlängern. Einen Automatik-Modus gibt es ebenfalls.

Bei der 3D-Leistung macht sich die Single-Channel-Speicherkonfiguration bemerkbar: Das Dynabook kommt im 3DMark Time Spy lediglich auf 1.380 Punkte. Aber als Gaming-Notebook ist das Portégé X40-K auch nicht gedacht. Dafür kann es bei für Business-Geräten wichtigen Schnittstellen glänzen. Es verfügt über zwei Thunderbolt-4-Ports, zwei USB-Typ-A-Buchsen, einen HDMI-Ausgang, einen Micro-SD-Slot und sogar eine GbE-Schnittstelle. Hier kommt dem Gerät zugute, dass es zwar schlank, aber mit 17,9 mm nicht sehr dünn ist. Für schnelles WLAN und Bluetooth ist die Intel-Wi-Fi-6E-Karte AX211 zuständig. Eine zusätzliche LTE- oder 5G-Option gibt es nicht.

Webcam nur mit HD-Auflösung

Die Webcam über dem Display liefert nur die HD-Auflösung, unterstützt mit IR-Erfassung aber die schnelle biometrische Windows-Hello-Anmeldung. Allerdings hilft der Kamera eine eigene Software etwas auf die Beine, die neben einer Beleuchtungskorrektur auch eine KI-gestützte automatische Gesichtszentrierung und eine Hintergrundunschärfe bietet. Die Linse lässt sich durch einen magnetischen Schieber abdecken. Die beiden Mikrofone lassen sich mittels einer Software von Realtek mit Rausch- und Echo-Unterdrückung für verschiedene Konferenzmodi konfigurieren: mit Fokus auf den User oder mit Kugelcharakteristik für mehrere Teilnehmer. Die beiden nach unten zeigenden Lautsprecher in der Front des X40-K reichen für ein Business-Notebook vollkommen aus.

Das beleuchtete Keyboard liefert einen angenehmen Anschlag und bleibt beim Tippen leise. Allerdings sind die Cursor- und die Bildlauftasten sehr klein geraten. Das Touchpad reagiert schnell und zuverlässig.

Ein 16:10-Display wäre wünschenswert

Mit dem Portégé X40-K-11T setzt Dynabook die Tradition der Toshiba-Notebooks durchaus erfolgreich fort. Das elegante und robuste Business-Notebook liefert eine hohe Leistung, bietet ein breite Palette an Schnittstellen und eine lange Akkulaufzeit. Allerdings will die mittelmäßige Webcam nicht zum Premium-Anspruch und dem Preis von knapp 1.450 Euro passen. Zudem wäre das 16:10-Display aus dem Portégé X40L wünschenswert.

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