Zukunftspläne bei Identitätsanbieter Bradley ist europäischer Channel-Chef bei Okta

Von Barbara Gribl 3 min Lesedauer

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James Bradley übernimmt das Channel-Geschäft in Europa bei Okta. Im Fokus stehen: der Ausbau des Okta-Partnernetzwerks und der Weiterverkauf sicherheitsbasierter Architekturen. Die Margen sollen steigen. Der neue Chef erläutert seine Ambitionen.

Okta verstärkt sein Channel-Geschäft in Europa und benennt James Bradley zum Chef.(Bild:  Okta)
Okta verstärkt sein Channel-Geschäft in Europa und benennt James Bradley zum Chef.
(Bild: Okta)

Okta, ein unabhängiger Identitätsanbieter, holt James Bradley als neuen Regional Vice President of Partner and Alliances an Bord. In dieser Position wird er die Verantwortung für das gesamte Channel-Geschäft in Europa übernehmen, insbesondere den Auf- und Ausbau des Okta-Partnernetzwerks.

Am Ende wollen wir nicht möglichst viele neue Partner finden, sondern die Art der Marktbearbeitung verändern.

James Bradley, Regional VP, EMEA Partners & Alliances, Okta

James Bradley wird eng mit den regionalen Channel-Managern Renold Gehrke und Michael Evola zusammenarbeiten. Sein erklärtes Ziel ist es, das Potenzial des Identity-Managements sowohl bei bestehenden als auch neuen Technologie- und Integrationspartnern weiter auszuschöpfen. Dabei liegt der Fokus darauf, komplette identitäts- und sicherheitsbasierte Architekturen weiterzuverkaufen, anstatt ausschließlich das Reselling von Tools zu betreiben. „Eine große Chance für uns und unsere Partner, denn sie können darüber ihre Margen vergrößern“, so Bradley.

Bradley soll Wachstum stärken

Gerade im Aufbau von Partner-Communities bringt Bradley langjährige Erfahrung mit. So ist er laut Bill Hustad, Senior Vice President of Partner and Alliances, der Richtige, „um unsere EMEA-Partnerorganisation zu leiten.” Hustad fügt hinzu: „Wir möchten das Wachstum in der Region beschleunigen und unsere Partner dabei unterstützen, innovativ und erfolgreich zu sein.“

James Bradley verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Technologie- und Partnergeschäft und war zuletzt bei Unternehmen wie Dynatrace, Covisint und Cisco AppDynamics tätig. „Identität ist die Grundlage jeder größeren Transformation, die jedes Unternehmen, vom Mittelstand bis zur öffentlichen Verwaltung, durchläuft”, führt er aus. „Denn bei allem, was wir tun, müssen wir uns identifizieren. Dieses Potenzial gilt es vor allem im Partner-Business zu heben. Der Channel ist es, der diesen Wandel anführen und umsetzen wird.”

Es geht darum, die Identität in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen.

James Bradley

Was möchte Okta in den kommenden Monaten erreichen?

„Meine Aufgabe ist es, das gesamte indirekte Geschäft in der EMEA-Region zu leiten – alles, was wir über Partner und unsere Technologie-Allianzen, also Unternehmen wie Zscaler, Mimecast und CrowdStrike, umsetzen, weiterzuentwickeln”, erklärt Bradley.

Der Fokus wird darauf liegen, das Okta-Partnernetzwerk auszubauen, um neue Wege der Markterschließung zu finden. Konkret bedeutet das: „Wir brauchen Partner, die uns dabei helfen, größere Probleme für unsere Unternehmenskunden zu lösen. Es geht um Integration, um Beratung, aber auch um Betrieb. Am Ende wollen wir nicht möglichst viele neue Partner finden, sondern die Art der Marktbearbeitung verändern.”

Dabei sollen Partner, vom Managed Service Provider (MSP) bis zum Reseller, ins Unternehmen einbezogen werden. Ziel ist es, über Integration eine neue Dienstleistung aufzubauen und neue Angebote rund um die Identität entwickeln.

Chancen und Herausforderungen

Eine Herausforderung sei das mangelnde Verständnis seitens der Partner für das Potenzial dieser Technologie. So stand laut Bradley die Frage im Raum, wie sich etablierte Vorstellungen umgestalten ließen. Es gehe nicht mehr darum „kaufe Identität, damit sich die Menschen einfach einloggen können“. Vielmehr soll „Identität der Kern dessen sein, wie dein Unternehmen künftig wahrgenommen“ wird.

Die größten Chancen, die Okta für das Partnergeschäft in der DACH-Region sieht? Partner sollen sich mithilfe von Okta künftig neue Anwendungserfahrungen schaffen können. Zum Beispiel, indem sie Identitätsmanagement zur Personalisierung einführen. In Europa müsse man sich überlege, welche Dienste am besten zu personalisieren sind.

„Was ich konkret anstrebe, sind Partner, die IAM-Architekturen weiterverkaufen und bereitstellen, anstatt Partner, die Tools weiterverkaufen. Das ist der Unterschied zwischen 10 bis 15 Prozent Marge und 50 bis 60 Prozent Marge“, erklärt Bradley abschließend.

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