Aktueller Channel Fokus:

Digital Transformation

Erweitertes Partnerprogramm

Bechtle und Cancom sind erste Platin-Partner von Igel

| Autor: Michael Hase

Jörg Kurowski, Vertriebsdirektor bei Igel, richtet den Channel auf das Software-Geschäft aus.
Jörg Kurowski, Vertriebsdirektor bei Igel, richtet den Channel auf das Software-Geschäft aus. (Bild: Igel)

Der Thin-Client-Spezialist Igel passt sein Channel-Programm an die neue Ausrichtung auf Endpoint Management an. Dazu führt das Bremer Unternehmen zwei Premium-Stufen ein. Die ersten beiden Platin-Partner sind Bechtle und Cancom.

Der Bremer Hersteller Igel hat seinen Fokus mittlerweile über Thin Clients hinaus auf Endpoint Management erweitert. Weil mit dieser Transformation auch im Channel eine stärkere Software-Kompetenz gefragt ist, passt das Unternehmen jetzt sein Partnerprogramm an. Ergänzend zum Authorized Igel Partner (AIP) führen die Hanseaten die beiden Premium-Stufen Gold und Platinum ein.

Mit beiden neuen Kategorien richtet sich Igel gezielt an Vertriebspartner, die sich stark im Software-Geschäft engagieren. Sie sollen über ausgewiesenes Knowhow verfügen und sich durch eine entsprechende Performance im Markt auszeichnen. Um das Geschäft der Premium-Partner zu fördern, bietet der Hersteller ihnen umfassende technische und vertriebliche Schulungen sowie exklusiven Zugriff auf Vertriebs- und Marketing-Tools an.

Zum Start des Programms erhalten Bechtle und Cancom, zwei langjährige Igel-Partner, den Platinum-Status. Darüber hinaus spricht der Hersteller derzeit nach eigenen Angaben mit rund 30 weiteren Unternehmen über die Aufnahme in eine der beiden Premium-Kategorien.

Vertriebsziele und Zertifizierungen

Für den Aufstieg auf eine der neuen Partnerstufen gelten neben der Software-Ausrichtung festgelegte Verkaufsziele und Anforderungen an die Zertifizierung von Vertriebsmitarbeitern. Im Gegenzug erhalten Mitglieder des Premium-Programms neben den Schulungen und dem Zugriff auf Vertriebs-Tools weitere Vorteile wie eine Vorschau auf die Produkt-Roadmap von Igel, direkte Betreuung durch dedizierte Channel-Manager, Projektschutz, bevorzugte Vergabe von Leads, Marketingunterstützung und die Bereitstellung von Demo-Equipment.

Durch die Erweiterung ihres Partnerprogramms tragen die Bremer, wie Jörg Kurowski, Vertriebsdirektor bei Igel, betont, „nicht nur unserer Weiterentwicklung als Software-Anbieter Rechnung, sondern besetzen aktiv einen Wachstumsmarkt im Enduser Computing. Mit unseren Gold- und Platinum-Partnern haben wir dafür genau die richtigen Unternehmen an unserer Seite.“

Der Channel spielt für den Anbieter generell eine zentrale Rolle in der Vertriebsstrategie. Eigenen Angaben zufolge arbeitet der Endpoint-Management-Spezialist in Deutschland mit mehr als 1.400 Partnern zusammen, von denen 350 als AIP zertifiziert sind. Das AIP-Modell wurde bereits 2005 ins Leben gerufen.

Unauffällig in der
Spitzengruppe

Titelstory Igel

Unauffällig in der Spitzengruppe

30.08.17 - Wenn von deutschen IT-Firmen die Rede ist, die in ihrem Marktsegement zu den Top-Drei gehören, dann fällt einem außer SAP wohl wenig ein. Aber auch auf Igel trifft das zu: Bei den Thin Clients spielt der Bremer Hersteller mit dem possierlichen Stacheltier im Firmenlogo in einer Liga mit Branchenriesen wie HP oder Dell mit Wyse. lesen

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