Herausfordernde Zeiten Bechtle erweitert den Vorstand

Von Heidi Schuster 1 min Lesedauer

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Der Aufsichtsrat der Bechtle AG hat Christian Jehle zum neuen CFO ernannt. Er wechselt von Computacenter zum IT-Systemhaus und übernimmt ab Januar 2026 zentrale Vorstandsaufgaben. Der Vorstand wird damit auf fünf Mitglieder erweitert.

Bechtle beruft Christian Jehle als Chief Financial Officer (CFO) in den Vorstand.(Bild:  Bechtle)
Bechtle beruft Christian Jehle als Chief Financial Officer (CFO) in den Vorstand.
(Bild: Bechtle)

Bechtle hat die Erweiterung seines Vorstands bekannt gegeben: Ab dem 1. Januar 2026 wird Christian Jehle als Chief Financial Officer (CFO) Teil des Führungsgremiums. Der 49-Jährige war zuletzt Finanzvorstand beim britischen IT-Dienstleister Computacenter.

Jehle bringt umfassende internationale Erfahrung mit. Neben seiner Zeit bei Computacenter war er in leitenden Finanzpositionen bei Experian, Finastra und zuvor elf Jahre bei SAP tätig – unter anderem in Deutschland, Japan und Großbritannien. Seine Karriere begann er bei Fujitsu Siemens und Accenture.

Mit der Berufung von Jehle erhöht sich die Zahl der Vorstandsmitglieder bei Bechtle erstmals auf fünf. Neben CEO Thomas Olemotz gehören Antje Leminsky, Konstantin Ebert und Michael Guschlbauer als Chief Operating Officers dem Vorstand an. Jehle wird zunächst Aufgaben übernehmen, die bisher in den Verantwortungsbereich von CEO Olemotz fielen. Jehles Vertrag läuft zunächst bis Ende 2028, so das Unternehmen.

Schwieriges Marktumfeld

Trotz einer stabilen finanziellen Basis und strategischer Weichenstellungen wie der Europäisierung des Geschäfts und einer neuen Multichannel-Strategie kämpft Bechtle derzeit mit einem schwierigen Marktumfeld. Konzernchef Dr. Thomas Olemotz bezeichnete kürzlich das Jahr 2024 als herausfordernd, weil sich wichtige Kundengruppen wie der Mittelstand und die öffentliche Hand mit Investitionen stark zurückhielten.

Auch im ersten Quartal 2025 setzte sich diese Zurückhaltung fort: Der Umsatz sank um 2,8 Prozent, das Vorsteuerergebnis brach um rund ein Drittel ein. Eine echte Erholung erwartet das Unternehmen frühestens in der zweiten Jahreshälfte – bis dahin bleibt das Geschäft von Unsicherheiten und schleppenden Investitionen geprägt.

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