Value Added Distributor unter neuem Namen Aus Ebertlang wird Elovade

Von Mihriban Dincel 3 min Lesedauer

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Der Value Added Distributor Ebertlang firmiert im Zuge der internationalen Wachstumsstrategie um. Der Security-Distributor legt den alten Namen ab und tritt seit 11. Juni als Elovade im Markt auf.

Das Führungsteam von Elovade, Philip Weber und Marcus Zeidler (r.), bestätigt, dass die aktuelle Strategie auch nach dem Rebranding weiter fortgesetzt wird. (Bild:  Elovade)
Das Führungsteam von Elovade, Philip Weber und Marcus Zeidler (r.), bestätigt, dass die aktuelle Strategie auch nach dem Rebranding weiter fortgesetzt wird.
(Bild: Elovade)

Ebertlang, ein auf IT-Security und Cloud-Services spezialisierter VAD, tritt künftig unter neuem Namen auf. Im Rahmen der internationalen Wachstumsstrategie mit Niederlassungen in der Schweiz, Italien und Schweden agiert das Unternehmen nun als Elovade. Mit diesem Rebranding möchte der Distributor die Bedürfnisse der Partner stärker adressieren und die Wachstumsstrategie fortsetzen. Indem der VAD auch die Ländergesellschaften umfirmiert hat, liegt ein starker Fokus auf der internationalen Ausrichtung des Unternehmens.

Das steckt dahinter

Gründe für die Umfirmierung sind unter anderem die Veränderungen innerhalb des Unternehmens sowie die internationale Ausrichtung. 1995 gründeten Steffen Ebert und Volker Lang das Unternehmen Ebertlang. Anfang 2021 übernahmen Philip Weber und Marcus Zeidler die Leitung, wodurch der Distributor einen neuen Kurs eingeschlagen hat: Internationale Expansionen, die Gründung einer Niederlassung in der Schweiz, die Akquisition des italienischen MSP-VAD Achab und des schwedischen VAD Innosoft. Diese Schritte erforderten nach eigenen Angaben des VAD die Einführung einer neuen, globalen Marke.

Auch das Wachstum spielt dabei eine Rolle: So wuchs der Umsatz seit Übernahme durch HQE auf mehr als das Dreifache, während die Mitarbeiterzahl sich etwas mehr als verdoppelt hat. Die Unternehmensgruppe beschäftigt damit derzeit rund 150 Mitarbeiter in vier europäischen Niederlassungen. HQ Equita begleitet den VAD seit 2019, seit Anfang 2024 hat Elovade zudem den Private Equity Investor Verdane zur Seite.

Neuer Auftritt, neue Produkte

Mit der Umbenennung zu Elovade zielt der Distributor darauf ab, wie in der Vergangenheit, durch organisches Wachstum und weitere Akquisitionen Marktanteile sowohl in bestehenden als auch neuen Regionen zu gewinnen und sich über die gebotenen Mehrwerte zu positionieren.

Doch die Umfirmierung ist nur ein Teil des neuen Auftritts des VAD. Neben der Website wird auch das hauseigene Partnerportal demnächst in einem neuen Look erscheinen. Mit dem neuen Partnerportal, welches Shop, Account und Lizenzverwaltung umfasst, wagt Elovade den ersten Schritt hin zu einer umfassenden Cloud-Services-Plattform. Diese soll Partnern sukzessive bis Mitte nächsten Jahres zur Verfügung gestellt werden. Elovade plant zudem das Sortiment an Herstellerlösungen und Cloud-Services weiter auszubauen.

Eingeschlagene Strategie wird fortgeführt

Die beiden Geschäftsführer Weber und Zeidler werden die aktuelle Wachstumsstrategie weiterverfolgen. „Unser Ansatz als VAD ist es, gegenüber unseren Partnern hands-on und serviceorientiert zu bleiben und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. Wir werden unsere Wurzeln bewahren und weiterhin Neues darauf aufbauen, damit die Zusammenarbeit mit unseren Partnern das nächste Level erreichen kann“, erklärt Weber, CEO von Elovade.

Zeidler, CFO/COO von Elovade ergänzt: „Unsere Ausrichtung bleibt gleich, trotz des starken Wachstums. Die persönliche Betreuung unserer Partner steht weiterhin im Fokus: Von unserer kompetenten Beratung über den starken technischen Support bis hin zu umfangreichen Event- und Akademie-Angeboten werden Partner zukünftig – auch länderübergreifend – noch stärker profitieren.“

Das bedeutet Elovade

Was hat es mit dem Namen Elovade auf sich? Zusammengesetzt bzw. kombiniert aus mehreren Begriffen, spielt unter anderem der englische Begriff „to elevate“, zu Deutsch etwas erheben/verbessern, eine Rolle. Damit möchte der Distributor den zentralen Bereich der Unternehmensphilosophie widerspiegeln: Partner, Systemhäuser und Hersteller proaktiv und wertschöpfend bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle zu unterstützen. Durch das Einbinden der Abkürzung VAD soll zudem der Mehrwert, den der VAD Partnern bietet, hervorgehoben werden. Und mit „EL“ bleibt der Distributor seinen Wurzeln treu. Kombiniert entsteht damit der neue Name Elovade.

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