Managed Security Services Arctic Wolf: Einlasskontrolle per Concierge Service

Von Ira Zahorsky

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Mit den Managed Security Services hat Arctic Wolf einen Nerv der Zeit getroffen, denn der Cybersecurity-Markt boomt. Aber der Hersteller bietet noch einen besonderen Service, der nicht nur den Kunden, sondern auch den Partnern zugute kommen soll.

Besser wäre es, das (Sicherheits-)Leck gar nicht erst entstehen zu lassen. Der Concierge-Service von Arctic Wolf soll dabei helfen.(Bild:  Robert Kneschke - stock.adobe.com)
Besser wäre es, das (Sicherheits-)Leck gar nicht erst entstehen zu lassen. Der Concierge-Service von Arctic Wolf soll dabei helfen.
(Bild: Robert Kneschke - stock.adobe.com)

„Klasse statt Masse“ ist das Credo bei Arctic Wolf, wenn es um neue Partner geht. Dennoch hat der Hersteller die Zahl der gezeichneten und aktiven Partner von rund 10 im Februar diesen Jahres auf etwa 25 zum Herbstbeginn deutlich erhöht. Darunter sind nicht nur Experten, verrät Tim Berndt, Sales Manager DACH. Die Partner sind oft neu im SOC-Umfeld, wollen sich aber in Zusammenarbeit mit Arctic Wolf neue Absatz- und Cross-Selling-Möglichkeiten erschließen. Der Bedarf ist schließlich groß. Demnach soll sich die Anzahl der Partner pro Bundesland bis zum Jahresende verdoppeln.

Momentan arbeitet der Hersteller einer cloudnativen Security-Operations-Plattform im One-Tier-Modell direkt mit den Vertriebspartnern zusammen. Ob der neue EMEA-Channel-Chef Johnny Ellis, der 16 Jahre lang in UK bei dem VAD Arrow ECS tätig war, hier künftig etwas ändern möchte, lässt Berndt offen. Geplant sei derzeit nichts. Ein Partnerprogramm für Deutschland „sei in der Mache“, so Berndt. Spruchreif werde dies aber vermutlich erst Mitte des kommenden Jahres.

Concierge Delivery Model

Dass sich Arctic Wolf für den Standort Deutschland entschieden hat, um die Services für ganz Europa zu hosten, darüber freut sich der Sales Manager besonders. Deshalb wurde nicht nur das Sales Team personell aufgestockt, sondern natürlich auch das technische Team im Security Operations Center in Frankfurt. Waren es im Februar insgesamt noch 30 Mitarbeiter, sind es inzwischen fast doppelt so viele. „Die Mitarbeiter müssen mit der Anzahl der Kunden mitskalieren.“ Nur so kann Arctic Wolf die 24/7-Betreuung der Kunden an 365 Tagen im Jahr gewährleisten. Denn bei dem so genannten „Concierge Delivery Model“ hat jeder Kunde ein bis zwei persönliche Ansprechpartner, die per Flatrate auch in regelmäßigem Kontakt mit diesem stehen.

Vorbeugende Abwehrstrategie

Tim Berndt, Sales Manager DACH bei Arctic Wolf(Bild:  Arctic Wolf)
Tim Berndt, Sales Manager DACH bei Arctic Wolf
(Bild: Arctic Wolf)

Begeistert erzählt Berndt von der Technologie, die hinter dem Modell steckt. Unendliche viele Gefahrenmeldungen pingen jeden Tag bei den Security-Verantwortlichen der Unternehmen auf. Diese permanent zu sichten und zu qualifizieren, ist schier unmöglich. „Alarmmüdigkeit“ nennt Berndt das. Die Plattform von Arctic Wolf ist die Basis, mit welcher das Analystenteam die technische Vorarbeit leistet, indem es die Logs analysiert und die relevanten Meldungen an das Concierge-Team weitergibt, das die strategische, herstellerneutrale Beratung beim Kunden übernimmt.

„Gefahren identifizieren können auch andere. Aber für den Kunden ist es doch viel besser, wenn wir ihn vorab und regelmäßig darauf aufmerksam machen, dass, wenn er entsprechende Maßnahmen umsetzt, es gar nicht erst zu dem Angriff kommen könnte.“ Das würde die Abwehrstrategie permanent aufrecht erhalten. Auch dem Partner bringt diese proaktive Herangehensweise Vorteile, da dieser weniger Arbeit hat, eventuelle Schäden zu beseitigen. Anschaulich erklärt Berndt am Bild eines Wasserrohrbruchs, welche Vorteile es hat, ständig über den aktuellen Zustand der Leitungen zu informieren, als hinterher das Leck zu stopfen und die Wand neu zu verputzen. „Das ist der Concierge-Ansatz. Das sind Experten mit tiefstem Security Knowhow und langjähriger Erfahrung.“

Das Team berät unter anderem nach BSI-Standards. „Erfüllt man 20 Prozent der Vorgaben der Standards, hat man nachweislich 80 Prozent mehr Schutz“, weiß Berndt und rechnet hoch, wie viel mehr Schutz die regelmäßige Beratung bringt. „Security ist keine Reise zu einem Ziel, sondern ein Dauerzustand, den wir permanent aufrecht erhalten müssen“, ist der Manager überzeugt. „Deshalb stehen wir unseren Kunden permanent beratend zur Seite und unterstützen sie dabei, ihre Sicherheit kontinuierlich zu verbessern. Nur so kann man sich langfristig vor den immer neuen Cyberbedrohungen schützen.“

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