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Neuer Herstellervertrag Also installiert europäisches Kompetenzzentrum für 3D-Druck

Autor: Michael Hase

Der Distributor Also hat ein europaweites Vertriebsabkommen mit Materialise, einem Anbieter von 3D-Druck-Software, vereinbart. Außerdem bündelt das Unternehmen seine Kompetenz auf dem Gebiet des 3D-Drucks in einem europäischen Zentrum.

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Gustavo Möller-Hergt, CEO der Also Holding, betrachtet 3D-Druck als strategisches Thema.
Gustavo Möller-Hergt, CEO der Also Holding, betrachtet 3D-Druck als strategisches Thema.
(Bild: Also)

3D-Druck wird bei Also zu einem „strategischen Segment“, wie Gustavo Möller-Hergt, CEO der Also Holding, betont. Aktuell hat der Distributor, der sich selbst als B2B-Marktplatz bezeichnet, ein Vertriebsabkommen mit Materialise, einem belgischen Anbieter von Software für 3D-Druck, geschlossen. Demnach wird Also dessen Produkte HP Build Processor und Magics Software in Europa (außer in Großbritannien und Irland) vermarkten. Dabei wird der Distributor dem Fachhandel auch Trainings sowie Presales und Postsales Support anbieten.

Darüber hinaus installiert Also ein europäisches Kompetenzzentrum für 3D-Druck. Die Gruppe treibt das Thema voran, seit sie im Mai 2017 eine europaweite Vereinbarung mit dem Hersteller HP über den Vertrieb von dessen Multi-Jet-Fusion-Portfolio getroffen hat. Hierzulande hat der Distributor im vergangenen Jahr eine dedizierte Business Unit für 3D-Druck aufgebaut.

Wachstumsmarkt

„Durch unsere Partnerschaften mit HP und Materialise und den Ausbau unseres 3D-Druckbereichs zu einem europäischen Kompetenzzentrum, das unser Knowhow und unsere Dienstleistungen bündelt, wollen wir gezielt von diesem Wachstumsmarkt profitieren“, führt Möller-Hergt aus. Der Konzernchef verweist auf Schätzungen des Beratungshauses PwC Strategy&, wonach sich das Marktvolumen für gedrucktes Material bis 2030 auf 22,6 Milliarden Euro erhöhen wird.

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 Michael Hase

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