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Kooperation mit HP

Also baut Business Unit für 3D-Druck auf

| Autor: Michael Hase

3D-Druck setzt sich nach Beobachtung von Also zunehmend in der Industrie durch.
3D-Druck setzt sich nach Beobachtung von Also zunehmend in der Industrie durch. (Bild: Pixabay)

Als exklusiver Distributor vertreibt Also seit dem Frühjahr die 3D-Drucker von HP auf dem europäischen Kontinent. Jetzt baut das Unternehmen hierzulande eine BU für das 3D-Geschäft auf.

3D-Druck entwickelt sich bei Also offenbar zu einem neuen Schwerpunktthema. Wie Sylke Rohrecht, Geschäftsführerin Supply Business bei Also Deutschland, im Rahmen eines Pressegesprächs mitteilte, baut das Unternehmen dafür zurzeit eine dedizierte Business Unit auf. Dabei wird der Distributor, der sich inzwischen als B2B-Marktplatz positioniert, keine 3D-Drucker für Privatanwender anbieten, sondern sich auf professionelle Lösungen konzentrieren. „3D-Druck wird in der Industrie immer relevanter“, beobachtet die Managerin. Die neue Einheit soll alle wesentlichen Funktionen wie Einkauf, Produktmanagement, Vertrieb und Business Development abdecken.

Sylke Rohbrecht, Supply-Chefin bei Also, kündigt an, Partner im 3D-Geschäft umfassend zu betreuen.
Sylke Rohbrecht, Supply-Chefin bei Also, kündigt an, Partner im 3D-Geschäft umfassend zu betreuen. (Bild: Also)

Konkreter Anlass für den Aufbau der BU 3D-Druck ist die enge Zusammenarbeit von Also mit HP Inc. in diesem Geschäftsfeld. Seit dem Frühjahr tritt das Unternehmen als exklusiver Distributionspartner des Herstellers auf und vertreibt dessen „Jet Fusion“-Drucker an Reseller auf dem europäischen Kontinent. Außer Also haben im globalen 3D-Geschäft von HP nur Synnex für Amerika und Westcoast für die britischen Inseln einen solchen Status.

Die ersten Modelle der Jet-Fusion-Reihe stellte HP im Mai 2016 vor. Wie der Anbieter seinerzeit verlauten ließ, funktionieren die Geräte bis zu zehn mal schneller als die am Markt verfügbaren 3D-Drucker der Konkurrenz. Die Preise für die Produkte sind allerdings entsprechend hoch. Eine End-to-End-Lösung kostet mindestens 145.000 Euro. Für das 3D-Geschäft hat HP ein spezifisches Partnerprogramm entwickelt. Die Zertifizierung haben bislang 15 spezialisierte Häuser in Europa absolviert. Dazu zählen hierzulande 3D Experts (Gutach), Kaut-Bullinger (Taufkirchen) und Solidpro (Langenau).

Ganzheitliche Betreuung

Im 3D-Geschäft strebt Also eine nachhaltige Zusammenarbeit mit dem Channel an, wie Rohbrecht betonte. Daher konzentriere sich das Unternehmen nicht allein auf den Produktvertrieb, sondern werde Partner umfassend betreuen. Dazu gehöre die Beratung zu Einsatzszenarien in vertikalen Segmenten oder zu rechtlichen Aspekten des 3D-Drucks ebenso wie die Bereitstellung von Demo-Equipment, führte die Geschäftsführerin aus. „Wir schnüren ein Gesamtpaket“. Wie auch bei anderen Themen gehe es darum, den Lebenszyklus der Produkte ganzheitlich abzudecken.

Ergänzendes zum Thema
 
Die drei Säulen des Also-Geschäfts

Neben HP gehört zum 3D-Druck-Portfolio von Also auch der US-amerikanische Hersteller 3D Systems, dessen Produkte der Distributor seit etwa drei Jahren vertreibt. Mit weiteren Anbietern sei das Unternehmen im Gespräch, gab Rohbrecht bekannt.

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