Westlicher werden, japanisch bleiben Allied Telesis passt strategische Ausrichtung an

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Der japanische Netzwerk-Hersteller Allied Telesis justiert seine strategische Ausrichtung nach: Die Produkte sollen mehr auf westlich Märkte ausgerichtet und Produktlücken geschlossen werden, wie der deutsche Sales-Chef Christian Rannetshauser betont.

Allied Telesis unterstützt die Kunden und Partner durch erweiterte Garantieleistungen auf fast alle Netzwerkprodukte. Mit der  „Limited Lifetime Warranty“ bietet der Hersteller kostenlose Softwareupdates.(Bild:  Raitalinn - stock.adobe.com / KI-generiert)
Allied Telesis unterstützt die Kunden und Partner durch erweiterte Garantieleistungen auf fast alle Netzwerkprodukte. Mit der „Limited Lifetime Warranty“ bietet der Hersteller kostenlose Softwareupdates.
(Bild: Raitalinn - stock.adobe.com / KI-generiert)

Bei Allied Telesis betont man gerne die Identität als japanischer Hersteller, vor allem im Hinblick auf die Unabhängigkeit von US-amerikanischen oder chinesischen Einflüssen. Hier sieht der Hersteller insbesondere einen Bonus für Projekte öffentlicher Auftraggeber. Die Produkte, die bisher sehr auf die Anforderungen japanischer Kunden ausgerichtet waren, sollen nun mehr an den westlichen Markt angepasst werden, wie Christian Rannetshauser, Vice President European Channel Management & Director Regional Sales bei Allied Telesis, betont.

Christian Rannetshauser, Vice President European Channel Management & Director Regional Sales bei Allied Telesis.(Bild:  Carmen Lindemann HUMAN IN TIME)
Christian Rannetshauser, Vice President European Channel Management & Director Regional Sales bei Allied Telesis.
(Bild: Carmen Lindemann HUMAN IN TIME)

Zudem wolle der Hersteller Produktlücken schließen. „Das ist besonders für Ausschreibungen von großer Bedeutung“, erklärt Rannetshauser.

Zu den neue Produkten, die das leisten sollen, zählen 25-GbE-Switches mit 24 und 48 Ports sowie 400-GbE-Switches. Für den WLAN-Sektor bereitet der Hersteller die Markteinführung von Wi-Fi-7-Access-Points vor, die auch über eine Bluetooth-Integration verfügen sollen. Laut dem Sales-Chef sollen die Geräte im kommenden Jahr verfügbar sein. Weiter legt die Firma einen stärkeren Fokus auf den OT-Sektor und auf digitale Videolösungen. Ein Beispiel dafür sind die beiden gerade angekündigten Multi-Gigabit-Edge-Switches x240-10GHXm und x240-26GHXm mit acht beziehungsweise 24 5GbE-Ports mit 90-Watt-PoE für leistungshungrige Geräte wie Outdoor-Überwachungskameras, Access Points und AV-Geräte. Die Layer-3-Switches sind zusätzlich mit zwei 10-Gigabit-SFP+-Ports als Uplinks ausgerüstet.

Die Management- und Security-Lösungen werden ebenfalls weiter ausgebaut. So können Kunden und Partner nun mit der Management-Plattform Vista Manager auch Geräte anderer Hersteller überwachen und verwalten, soweit das über entsprechende Schnittstellen möglich ist.

Erweiterte Garantie mit kostenlosen Softwareupdates

Ein wichtiges Argument für die Partner gegenüber ihren Kunden soll die Erweiterung der Garantieleistungen darstellen, wie Rannetshauser hervorhebt. Für fast alle Produkte gebe es nun eine „Limited Lifetime Warranty“ mit kostenlosen Softwareupdates. Zudem wird der Hersteller vermehrt Endkunden direkt ansprechen und so Leads für die Partner generieren, verspricht der Manager. MSP sollen von den Professional Services des Herstellers profitieren, der sie bei komplexen Aufgaben unterstützt.

Das während der Corona-Pandemie etwas eingeschlafene Ausbildungsprogramm für Studierende in Kooperation mit Fach- und Hochschulen will Rannetshauser wieder reaktivieren, um so etwas gegen den Fachkräftemangel zu unternehmen.

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