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Zentralisierung Akcent-Standort Lilienthal wird geschlossen

| Redakteur: Sarah Gandorfer

Um den Mitgliedern der Kooperation Akcent einen besseren Service zu bieten, wird ein Großteil der Aktivitäten im Bielefelder Hauptquartier des Dachverbands Synaxon zentriert. Bis zum Jahresende soll der Umzug perfekt sein. IT-BUSINESS sprach mit Akcent-Vorstand Friedrich Pollert und Synaxon-Vorstandssprecher Frank Roebers über die Umstrukturierung.

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Frank Roebers, Vorstandssprecher der Synaxon AG
Frank Roebers, Vorstandssprecher der Synaxon AG
( Archiv: Vogel Business Media )

ITB: Der Akcent Standort Lilienthal soll geschlossen und der Geschäftsbetrieb in Bielefeld weitergeführt werden. Wie genau ist hier die Planung?

Roebers: Es wird einen Umzug von Mitarbeitern und Leistungsbereichen nach Bielefeld geben. Die Entscheidung, ob der Standort allerdings komplett geschlossen wird, ist noch nicht final gefallen. Momentan ist noch in der Diskussion, ob der Vertrieb dort verbleibt. Für die anderen Bereiche ist der Umzug geplant.

Pollert: Wir sprechen hier über das Jahresende. Unseren Mitarbeitern haben wir die Planung rechtzeitig mitgeteilt, so dass sie sich darauf einstellen können.

ITB: In Lilienthal hat sich doch sicherlich ein eingespieltes Team etabliert. Ist es geplant, durch die Restrukturierung Leute zu entlassen?

Roebers: Nein – obwohl uns natürlich durch das Risiko des Umzugs bewusst ist, dass Mitarbeiter das Unternehmen möglicherweise verlassen. Zum Teil sind momentan sogar Stellen doppelt besetzt um Leute einzuarbeiten, an Positionen wo Mitarbeiter gehen werden. Die Idee hinter der Restrukturierung ist, die Anzahl der Schnittstellen zu reduzieren und außerdem unsere wichtigsten Leistungsabteilungen näher an die Partner zu rücken. Das heißt, die Abteilung Einkauf, Marketing und Store-Operations werden personell in Bielefeld sehr stark aufgebaut.

ITB: Was bedeutet das für den Partner?

Roebers: Statt einen Generalisten anzurufen, kann der Partner direkt mit einem Spezialisten aus der entsprechenden Abteilung sprechen. Wenn er beispielsweise Fragen zur Händlerplattform EGIS hat, kann er direkt in der IT-Abteilung anrufen. Er muss also nicht erst eine Schnittstelle kontaktieren, die sich dann schlau machen muss, wohin sie den Partner weitervermittelt. Wir bekommen dadurch eine deutlich leistungsfähigere Zentrale. Aufgrund der Aufhebung der Markengrenzen wurde für den Partner auch das Leistungsportfolio erheblich erweitert. Ein Akcent-Partner ist unter anderem somit in der Lage die i-Team-Akademie mitzunutzen. Genauso kann ein i-Team-Partner auf die Zentralregulierung der Akcent zugreifen.

Pollert: Trotz der Umzugsvorbereitungen in Lilienthal ist die Qualität der Partnerbetreuung natürlich gleichbleibend. Das ist keine Hopplahopp-Maßnahme. Wir gehen mit ausreichend Vorlaufzeit das Ganze an, so dass wir Mitarbeiter und Partner rechtzeitig informieren konnten.

ITB: Gibt es neben dieser Zentralisierung noch weitere Maßnahmen?

Roebers: Parallel wird die Investition in die Markenauftritte verglichen zum Vorjahr deutlich gesteigert. Das kann man am Redesign der Marke Akcent sowie an den Werbeaufwendungen für die Marke sehen. Es gibt jetzt Produkflyer und als neues Projekt ist eine Web2-Print-Online-Plattform geplant. Ich denke, dass die Reorganisationsmaßnahmen schon sichtbare Erfolge zeigen.

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