Intel Battlemage und Karten von Acer Xe2-Gaming-Grafikkarten für Desktop-PCs

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Intel bringt zwei neue GPUs für Mittelklasse-Gaming-Grafikkarten auf den Markt. Sie werden auf den Arc-B580- und B570-Karten eingesetzt, die auch von Board-Partnern wie Acer kommen. Intel verspricht eine höhere 3D- und KI-Performance bei hoher Effizienz.

Die unter dem Codenamen Battlemage entwickelte BMG-G21-GPU mit Xe2-Architektur von Intel soll eine deutlich höhere Leistung liefern wie ihr Vorgänger der Alchemist-Generation. Intel verspicht eine um 70 Prozent höhere Leistung pro Core. Bei den B580-Karten sind 20 Xe2-Cores aktiv, bei den B570-Karten 18 Cores.(Bild:  Intel Corporation)
Die unter dem Codenamen Battlemage entwickelte BMG-G21-GPU mit Xe2-Architektur von Intel soll eine deutlich höhere Leistung liefern wie ihr Vorgänger der Alchemist-Generation. Intel verspicht eine um 70 Prozent höhere Leistung pro Core. Bei den B580-Karten sind 20 Xe2-Cores aktiv, bei den B570-Karten 18 Cores.
(Bild: Intel Corporation)

Intels erster Anlauf mit den Arc-Grafikkarten der Alchemist-Generation war nicht gerade erfolgreich. Die zweite Arc-Generation mit dem Codenamen Battlemage soll es nun besser machen. Sie basiert auf Xe-Cores der zweiten Generation, die auch in der GPU von Lunar Lake stecken und eine um 70 Prozent höhere Leistung und eine 50 Prozent höhere Performance pro Watt liefern sollen. Zudem verfügt die BMG-G21-GPU über schnellere Raytracing-Units und flottere XMX AI Engines. So soll eine Intel Arc B580 mit 20 Xe2-Cores eine im Durchschnitt 24 Prozent höhere Gaming-Performance liefern als eine A750 der Alchemist mit 28 Xe-Cores. Die GPU-Taktfrequenz liegt beim Arc B580 mit 2.670 MHz allerdings deutlich über der des A750, der mit 2.050 MHz arbeitet. Zudem verfügt sie mit 12 GB GDDR6 über einen größeren Speicher. Zusätzlich hat Intel mit der B570 noch ein kleineres Modell mit 18 Xe2-Cores, 2.500 MHz GPU Takt und 10 GB GDDR6 entwickelt. Hier kommt dann ein 160-Bit-Speicherinterface statt des 192-Bit-Speicherinterface der B580 zum Einsatz. Beide kommunizieren über acht PCI-Express-4.0-Lanes mit dem Mainboard. Die Leistungsaufnahme der Arc-B580-Karten gibt Intel mit 190 Watt an, während sich die Arc-B570-Karten mit 150 Watt zufrieden geben.

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XeSS 2 mit Frame Generation

Die Upsampling-Technologie XeSS (Xe Super Sampling) macht mit dem Start von Battlemage eine Sprung auf die Version 2. XeSS 2. Neu ist dabei vor allem die Unterstützung von Frame Generation ähnlich wie bei Nvidia mit DLSS FG und AMD mit FSR FG. Dabei wird zwischen zwei gerenderten Frames ein interpoliertes Frame eingefügt, das von den Matrix-Einheiten in der GPU mittels neuronaler Netze errechnet wird. Je nach Qualitätsstufe soll das die Framerate beim 1440p-Gaming um den Faktor 2,8 bis 3,9 steigern. Eine weitere Technik mit der Bezeichnung Xe Low Latency (XeLL) soll die durch die zusätzlichen Berechnungen entstehende Latenz möglichst gering halten, um einen Input Lag zu vermeiden. XeSS FG und XeLL müssen allerdings vom Spiel unterstützt werden, was laut Intel bei vielen neuen Titeln der Fall ist.

Die verbesserten Xe-Matrix-Extensions sollen für höhere Performance bei KI-Anwendungen sorgen, die über der einer Geforce RTX 4060 liegt, verspricht Intel. Mit AI Playground 2.0 bietet Intel eine neue Version seiner Software für die lokale Bildgenerierung mit Stable Diffusion an.

Die B580 kommt noch im Dezember 2024 von Intel und von Board-Partnern, die B570 folgt im Januar 2025 ausschließlich von Partnern. In den USA starten die Karten mit 249 beziehungsweise 219 US-Dollar.

Acer Nitro Intel Arc B580 und B570

Zu den ersten Board-Partnern, die Battlemage-Karten auf den Markt bringen, gehört Acer mit den Nitro Intel Arc B580 OC 12 GB und B570 OC 10 GB. Acer fährt die BMG-G21-GPUs auf den Karten allerdings mit einer höheren Taktfrequenz von bis zu 2.740 MHz bei der B580 und bis zu 2.690 MHz bei der B570. Die 2-Slot-Karten sind mit einer Länge von 268 mm vergleichsweise kompakt und mit einer Aluminium-Rückwand ausgestattet. Das Frostblade-Kühlsystem mit zwei kugelgelagerten Lüftern soll für einen leisen Betrieb unter Last sorgen. An Display-Ausgängen stehen neben einem HDMI-2.1-Anschluss noch drei DisplayPort 1.4 bereit. Der Hersteller liefert die Karten mit dem Acer Intelligence Space, der eine Anwendung für die Generierung von Bildern, einen Game Assistant und das Tool Procam für das automatische Erstellen und die Bearbeitung von Videoclips aus Spielsequenzen enthält.

Einen Preis für die beiden Nitro-Mittelklassekarten der Intel-Battlemage-Generation gibt Acer noch nicht an.

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