Cloud Security Worauf es bei „Cloud First“ ankommt

Von Barbara Gribl 2 min Lesedauer

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Cloud Security kann Daten und die Existenz sichern. Datenschutz und Privatsphäre in der Cloud sind nicht unbedingt kompliziert. Dies beweisen verschiedene Hersteller, die dafür einiges im Repertoire haben.

Von jetzt auf Cloud. Der Markt ist stark, die Anforderungen komplex. Der Channel reagiert mit skalierbaren Services.(Bild:  metamorworks - stock.adobe.com)
Von jetzt auf Cloud. Der Markt ist stark, die Anforderungen komplex. Der Channel reagiert mit skalierbaren Services.
(Bild: metamorworks - stock.adobe.com)

Die Cloud hat sich weitestgehend in den Unternehmen etabliert. Cloud Security wird sogar als „am stärksten wachsendes Marktsegment“ betitelt, so Klaus Bürg, Vice President und Managing Director bei Palo Alto Networks EMEA Central. Benötigt werden „speziell entwickelte Tools, die Cloud-Bedrohungen in Echtzeit erkennen, ihren Schweregrad einschätzen und durch automatisierte Playbooks sofort handeln können“, so Bürg weiter. Ob Unternehmen Public-, Private- oder Hybrid-Cloud-Umgebungen implementieren – die eingeführten Sicherheitskontrollen sollten eine reibungslose Bereitstellung ermöglichen und die agile Natur der Cloud-Umgebungen nicht behindern.

Sicherheitsverletzungen zu stoppen, „ist ein stetiger Wettkampf, bei dem ein gemeinschaftlicher und koordinierter Ansatz entscheidend ist“, sagt Jens Pälmer, Director Channel & Alliances Central-Eastern Europe bei CrowdStrike. „Deshalb wurde die CrowdStrike-Falcon-Plattform von Grund auf so konzipiert, dass sie offen und erweiterbar ist, damit CrowdStrike-Partner ihre Lösungen problemlos und in Echtzeit anpassen können.“

Zu kämpfen haben Kunden, so Peter Schill, Manager Systems Engineering bei Fortinet, vor allem mit folgenden Herausforderungen:

  • Integration und Skalierbarkeit der Security-Richtlinien in hybriden oder Multi-Cloud-Umgebungen
  • Sichtbarkeit über alle Systeme und Services, die sich in der Cloud befinden oder die Cloud nutzen
  • Vermeiden und Behandeln der größten Cloud-Security-Risiken, zum Beispiel Fehlkonfiguration, Datendiebstahl, unerlaubter Zugriff, unsichere Schnittstellen

Laut Gartner sind „fast alle erfolgreichen Angriffe auf Cloud-Dienste das Ergebnis von Fehlkonfigurationen, Missmanagement und Fehlern“. Eine mögliche Folge: Bußgelder und Klagen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro. Daher „ist ein automatisierter Ansatz zur Steuerung des Cloud-Sicherheitsstatus und der Compliance von entscheidender Bedeutung“, bestätigt Roger Scheer, Regional Vice President of Central Europe bei Tenable. Mit Tenable Cloud Security verfügen Unternehmen beispielsweise über ein einziges Framework zur Durchsetzung von Richtlinien. Organisationen können über dasselbe Menü nach Fehlkonfigurationen in Laufzeiten und in Infrastructure as Code (IaC), nach Schwachstellen in Workloads suchen sowie risikoreiche Konfigurationen erkennen.

Viele Lösungen in einem Guss

Auch Fortinet hat „die letzten Jahren gezielt in den Ausbau seines Cloud-Security-Portfolios investiert“, bestätigt Schill. „Es soll sichergestellt werden, dass Security-Richtlinien und -Kontrollen einheitlich über die gesamte Kundeninfrastruktur skalieren.“

Über einzelne Lösungen hinaus zu denken, steht an der Tagesordnung. Securepoint löst das mit „Securepoint Unified Security“. Die Lösungen werden durch cloudbasierte Services unterstützt. „Wir bieten jedoch keine ‚Cloud Security‘ im klassischen Sinne, sondern setzen auf ‚as a Service‘“, erklärt Lajos Sperling, Pressesprecher bei Securepoint. Bis auf Ausnahmen sind alle Lösungen aus der Securepoint Unified Security als Managed-Services-Modell erhältlich. Systemhäuser und Fachhändler, die gerne MSP werden möchten, können beim deutschen Hersteller entsprechende Lösungen beziehen. „Für unsere Reseller bedeuten Managed Services Planbarkeit und Skalierbarkeit bei Kundenprojekten und wiederkehrende Umsätze. IT-Sicherheit als Dienstleistung ist die Zukunft“, so Sperling.

Schulungsaspekt rückt in Vordergrund

Eng mit Partnern zusammenzuarbeiten, hat für die Hersteller einen priorisierten Stellenwert. „Tenable wird weiterhin Ressourcen in das Assure-Partnerprogramm investieren, das Partner in die Lage versetzt, langfristige, beratende Beziehungen mit Kunden aufzubauen, die einen Mehrwert schaffen“, erläutert Scheer. „In Central-Eastern Europe haben wir ein talentiertes Channel-Manager-Team, welches die Partner in unterschiedlichen Marktkategorien effizient vor Ort unterstützt“, bestätigt auch Pälmer.

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