Chayns – Service-Geschäft rund um Applikationen Wie Tobit aus Fachhändlern App-Dienstleister macht
Apps sind in aller Munde und auf jedermanns Smartphone. Tobit Software ist früh auf diesen Zug aufgesprungen und rüstet Fachhändler für das Geschäft. Wie beim britischen Geheimdienst, ist „MI6“ bei Tobit für externe Belange zuständig. Dieter van Acken, MI6-Marketing, und Raphael Dessau, MI6 Team Manager, erläutern das Chayns-Konzept.
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Der Werkstatttermin für das Auto am Vormittag steht. Der Urlaub ist gebucht und ein Platz im Restaurant auf der Strecke zum Feriendomizil reserviert. Und das alles wurde via App auf dem Smartphone erledigt, nicht per Telefon. Apps erleichtern das Leben. Doch wo kommen sie her?
Chayns als App-Quelle
Für sechs bis sieben Millionen App-Nutzer im Raum DACH gilt: Ihre Smartphone-Applikation wurde via Chayns erstellt. Das ist so etwas wie ein „App-Generator“ von Tobit Software, ein Software-Hersteller aus Ahaus, der sich vor allem mit den David-Server einen Namen in der IT-Branche erarbeitet hat. Im Raum DACH gibt es rund 36.000 Chayns-Installationen. Raphael Dessau, der bei Tobit als MI6 Team Manager arbeitet, führt aus: „Chayns ist auf sechs Plattformen unterwegs: Android, iOS, Windows Phone, Blackberry, Website und mobile Website.“
David-Server
„Der David-Server bleibt unser Brot- und Buttergeschäft. Weder sparen wir hier im Bereich des Supports, noch in der Partnerbetreuung oder der Weiterentwicklung“, betont Tobit-Mitarbeiter Dieter van Acken im Gespräch mit IT-BUSINESS. Er fügt aber hinzu: „Chayns und David wachsen zusammen.“ David bietet die Server-Grundlage; Chayns ist die Basis für das App-Geschäft der Partner.
Tobit-Fachhändler
Im deutschsprachigen Raum (DACH) gibt es rund 4.000 Tobit-Fachhändler insgesamt, von denen rund 1.000 im Chayns-Bereich tätig sind. Sie betreuen etwa 6.000 Kunden, für die via Chanys Apps erstellt wurden; das heißt jeder Chayns-Partner betreut im Schnitt sechs Chayns-Kunden. Die Schnittmenge zwischen jenen Tobit-Fachhändlern, die sowohl im David als auch im Chayns-Umfeld tätig sind ist groß, denn nur „15 – 20 Prozent der Chayns-Partner sind neu hinzu gekommen, der Rest war bereits im Tobit-Universum, vor allem mit unserem David-Server unterwegs“, so van Acken.
Chayns, Facebook und Tapps
Chayns nutzt Facebook quasi als Content-Management-System, was die Weitergabe von Infos aus dem jeweiligen Unternehmensumfeld angeht. „Darauf aufbauend können die Apps modular erweitert werden. Wir sprechen hier von ‚Tapps‘, die im Tobit-Tappstore bezogen werden können“. Hier geht es um Erweiterungen wie Bestellsysteme, Reservierungssysteme, Terminverwaltung, Online-Banking et cetera. „Hier kommen auch Partner mit Javascript, html5 und CSS-Know-how ins Spiel, die entsprechende Funktionserweiterungen programmieren und via Tappstore anbieten können“, so van Acken.
Erweiterungsbeispiele
„Großen Anklang findet die Erweiterung ‚Pay by App‘. Das ist eine vorinstallierte Funktion in Chayns-Apps. Nach dem Prepaid-Prinzip kann hier ein Konto aufgeladen und dann damit bezahlt werden“, erläutert van Acken. In der Praxis kann man damit bereits beispielsweise bei einigen Frisören bezahlen, Bier bestellen, Hotelzimmer buchen und zahlen, Fahrräder mieten oder Snackautomaten nutzen. „Ein weiteres Anwendungsfeld für Chayns ist der Bereich Home Automation“, so van Acken und demonstriert, wie er von Augsburg aus in der Tobit-Zentrale in Ahaus die Beleuchtung an- und ausschalten oder Jalousien hoch- und runterfahren könnte. □
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