Energie-Effizienz und USVs: Eisige Zeiten für Stromfresser

Wie sich der Energieverbrauch effizient drosseln lässt

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Rechenzentren

Soll deutlich mehr Strom und Geld gespart werden, müssen Dienstleister an die Infrastruktur der Kunden herangehen. Angaben von IBM zufolge betrug der gesamte Energieverbrauch durch Rechenzentren und Server in Deutschland im Jahr 2001 insgesamt 5,4 Terawattstunden (TWh). Dieses Jahr wird sich der Gesamtverbrauch fast verdoppeln. Zur Reduktion der dadurch hervorgerufenen CO2-Emissionen empfiehlt IBM unter anderem Wasser- statt Luftkühlung für Rechenzentren und den Einsatz von IT-Technologie zur Energie-Effizienz-Steigerung im Gebäudemanagement.

Spezielle Rack-Designs und Klimatisierungssysteme leiten die kühle Luft genau dahin, wo sie benötigt wird. Laut Schäfer IT-Systems lassen sich allein dadurch bis zu 20 Prozent Energie gegenüber konventionellen Lösungen einsparen.

Systemschutz

Alles Equipment und alle Aufwendungen zur Strom- und Kostenreduktion sind allerdings hinfällig, wenn gar kein Strom mehr da ist. Damit dies nicht passiert, werden USVs eingesetzt. Laut Green Grid benötigen diese selbst wiederum etwa 18 Prozent des gesamten Stroms innerhalb eines Rechenzentrums. Allerdings variieren deren Wirkungsgrade je nach Technologie. Je komplexer und wichtiger das abzusichernde System, desto geringer ist der Wirkungsgrad der USV. Spätestens hier muss Energie-Effizienz wohl durchdacht sein.

IT-BUSINESS befragte drei Branchen-Insider zum Thema Energie-Effizienz und USVs:

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