Hewlett-Packard erfindet das Printer-Business neu

Wie HP mit gemanagten Umgebungen das Drucker-Geschäft umkrempelt

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Engagement für Channel-Umsätze

Zudem wurde in der IPG nun ein höherer Gang in der Lead-Generierungsmaschinerie eingelegt.

Für Kunden, denen gemanagte Printing-Umgebungen zu weit gehen, können Reseller zudem Angebote im Rahmen von „Channel-led Pay Per Use“ machen. Das sind Cost-per-Page-Verträge, die auf den Channel-Vertrieb zugeschnitten wurden. Die Kunden zahlen dabei meist pro Ausdruck, wobei Reseller die Infrastruktur einschließlich Service und Zubehör liefern.

Im Rahmen von „HP Quick Page“ werden Resellern einfache, vorgefertigte Verträge und die Infrastruktur für die Erfassung und Berechnung der Daten für Cost-per-Page-Verträge zur Verfügung gestellt.

Auch „Pay for Print“ schlägt in diese Kerbe: Für dieses, in der Regel einjährige Abrechnungsmodell, werden Resellern Vertriebs-Tools wie Preisgarantie, eine monatliche Abrechnungsbasis und automatisierte Prozesse bereit gestellt.

Weitere Details zu den einzelnen Channel-Komponenten folgen noch.

Weg vom reinen Produkt

Insgesamt lautet die Devise also: Weg vom Produkt „Drucker“, hin zum Druck-Management. Dabei sieht es mit den Marktanteilen für HP gegenwärtig recht gut aus. HP-Geschäftsführer Heiko Meyer, nennt die Zahlen:

„Im zweiten Quartal erreichte die IPG, laut den Marktforschern von IDC, im Gesamtmarkt für Drucker einen Marktanteil in Deutschland von 36 Prozent. Im Vorjahresvergleich ist das eine Steigerung von acht Prozent.“

Möglicherweise werde man durch Effizienzsteigerungen durch optimierte Umgebungen künftig weniger Drucker verkaufen. Das Druckergeschäft werde aber langfristiger und „wenn HP das nicht bietet, dann macht es ein anderer, erklärt Mayer.

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