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Wer nutzt Smart-Home-Technologien?
Als besonders affin für Smart-Home-Technologien erweisen sich typische „Early Adopter“: also eine junge, männliche, technikaffine, trendorientierte Zielgruppe, die bereits sehr gut mit Gadgets wie Smartphones, Tablets und Co. ausgestattet sind. In dieser Gruppe befinden sich bereits besonders viele aktive Smart-Home-User.
Das Profil der heutigen Interessenten an einem Smart Home dagegen weicht in zentralen demographischen Merkmalen nicht wesentlich vom Internet-Durchschnitt ab – ein Hinweis darauf, dass der Weg zum Massenmarkt bereits geebnet wurde, erklärt Fittkau & Maaß Consulting. Dabei fällt – je nach Technologie – das Interessenten-Profil unterschiedlich aus: Während beispielsweise Frauen und Männer gleichermaßen an der Online-Fernsteuerung der Waschmaschine sowie an der Internet-Überwachung und -Fütterung von Haustieren interessiert sind, ist die Online-Steuerung von Heizungs- oder Lüftungsanlagen eher Männersache.
Der W3B Report zeigt zudem, dass die Smart-Home-Affinität nicht auf Haus- und Wohnungsbesitzer begrenzt ist: An der Überwachung und Optimierung des Energieverbrauchs zeigen Mieter größeres Interesse als Bewohner von Eigenheimen.
Warum Smart Home?
Wenn es um die Online-Vernetzung elektronischer Geräte geht, so ist aus Nutzersicht vor allem die Kameraüberwachung der Wohnung oder von Zimmern sowie die Fernsteuerung des TV-Geräts via Internet attraktiv. Auf breites Interesse stoßen zudem die Verwaltung des heimischen Kühlschranks (zum Beispiel die automatische Nachbestellung von Kühlschrankinhalten), das internetgesteuerte Gießen von Zimmerpflanzen sowie das An- und Ausschalten der Waschmaschine.
Ein vorrangiges Nutzungsmotiv bei 65,9 Prozent der Befragten ist es, mit vernetzten Geräten, die „Dinge einfacher, bequemer zu machen“. Die Kostenkontrolle beziehungsweise Kosteneinsparungen spielen mit im Vergleich dazu mit 15 Prozent der Nennungen nur eine untergeordnete Rolle.
Mehr Sicherheit und Komfort
Im Bereich der vernetzten Haustechnik bestehen die größten Interessentenpotenziale bei der Online-Fernsteuerung der heimischen Heizungsanlage sowie der Überwachung und Steuerung des Energieverbrauchs. Auch für die Internet-Überwachung von Alarmanlagen und Rauchmeldern ist das Interesse groß.
Der am häufigsten genannte Beweggrund für die Nutzung von Connected-Home-Technologien dieser Art ist es, das Haus oder die Wohnung sicherer zu machen (66,5 Prozent). Auf Platz zwei und drei folgen die Reduzierung der Energiekosten (61,6 Prozent) sowie die Möglichkeit, dadurch Geld zu sparen (60,6 Prozent).
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