Standardisierter KI-Schutz Watchguard strukturiert Endpoint-Lizenzstufen neu

Von Natalie Forell 2 min Lesedauer

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Watchguard hat das Lizenzmodell neu strukturiert und die vier Lizenzstufen Basic, Prime, 360 und Elite festgelegt. Features wie KI-Schutz, Schwachstellenmanagement und URL-Filterung sind künftig standardmäßig in jeder Lizenz enthalten.

WatchGuard hat sein Endpoint-Security-Angebot überarbeitet und bietet nun in jeder Lizenzstufe Features auf Enterprise-Niveau. Dazu gehören beispielsweise standardisierter KI-Schutz und URL-Filterung.(Bild:  Canva / KI-generiert)
WatchGuard hat sein Endpoint-Security-Angebot überarbeitet und bietet nun in jeder Lizenzstufe Features auf Enterprise-Niveau. Dazu gehören beispielsweise standardisierter KI-Schutz und URL-Filterung.
(Bild: Canva / KI-generiert)

Watchguard hat das Endpoint-Security-Portfolio umgebaut und spricht von einer „revolutionierten Preisgestaltung“. Das neue mehrstufige Angebot richtet sich gezielt an Managed Service Provider (MSP) und soll Funktionen wie KI-gestützte Sicherheit, proaktives Schwachstellenmanagement und URL-Filterung standardmäßig enthalten. Funktionen auf Enterprise-Niveau sollen so auch mit begrenzten Ressourcen nutzbar sein, ohne dass MSP oder IT-Teams für Zusatzmodule zahlen müssen. Detaillierte Informationen zu den Endpoint-Security-Lizenzen, beispielsweise zu den verschiedenen Lizenztypen und Laufzeiten, sind im Help Center der Website zu finden.

Vier Lizenzstufen mit gestaffelten Funktionen

Mit dem neu definierten Portfolio bietet Watchguard vier Schutzstufen. Watchguard EDR (Endpoint Detection and Response) und EDR Core bleiben unverändert, zudem sind die KI-gestützten EDR-Funktionen in allen Tarifen enthalten. Das sind die neuen Stufen im Überblick:

Andrew Young, Chief Product Officer und Senior Vice President Product Management bei Watchguard Technologies(Bild:  Watchguard)
Andrew Young, Chief Product Officer und Senior Vice President Product Management bei Watchguard Technologies
(Bild: Watchguard)

  • Die Watchguard EPP (Endpoint Protection) wurde zu Watchguard Endpoint Security Basic umbenannt. Diese erkennt Bedrohungen und reagiert automatisch durch KI-gestützten Endpoint-Schutz.
  • Watchguard Advanced EPDR wurde zu Watchguard Endpoint Security Elite umbenannt. Diese Funktion richtet sich an fortgeschrittene Untersuchungen und ein umfassendes Sicherheitsmanagement.
  • Watchguard Endpoint Security Prime kam als neues Produkt auf den Markt und ist eine vollausgestattete EDR-Lösung für Schutz bei minimalem Betriebsaufwand.

Die Verwaltung erfolgt über die Watchguard Cloud mit einem einheitlichen Agenten, der schnelle Rollouts, die zentrale Steuerung von Richtlinien und automatisierte Updates ermöglicht. Über die Cloud lassen sich zudem Zusatzfunktionen wie 24/7 Managed Detection and Response (MDR), Patch-Management oder Secure Access Service Edge (SASE) aktivieren.

Den Umbau begründet Watchguard vor allem mit der verschärften Bedrohungslage. „Die Wirksamkeit von Endpoint-Sicherheit sollte nicht von der Größe eines Teams oder Budgets abhängen“, so Andrew Young, Chief Product Officer bei Watchguard Technologies. „MSP und IT-Teams stehen vor der Herausforderung, mit weniger Ressourcen einen stärkeren Schutz zu gewährleisten.“

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