Definition Was ist Netzwerkmanagement?

Von Nicole 2 min Lesedauer

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Netzwerkmanagement umfasst die Verwaltung, Überwachung, Steuerung und Sicherung aller miteinander vernetzten IT-Ressourcen. Es ist die Voraussetzung für reibungslose Abläufe unabhängig vom Standort sowie den sicheren Betrieb.

Grundlagenwissen zum IT-Business(Bild:  © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)
Grundlagenwissen zum IT-Business
(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Der effiziente und sichere Betrieb liegt beim Netzwerkmanagement im Fokus. Die Schwerpunkte und Detailaufgaben unterscheiden sich dagegen mit der Netzwerkarchitektur. Diese ist einerseits von der Art des Netzwerks abhängig, andererseits von den eingesetzten Technologien und integrierten Komponenten.

Bedeutung des Netzwerkmanagements

In einem Netzwerk sind die unterschiedlichsten Hardwarekomponenten miteinander verbunden. Dazu zählen die Server und standortunabhängig die eingebundenen Endgeräte an Arbeitsplätzen, beliebige weitere Komponenten wie Drucker und gegebenenfalls Kommunikationsgeräte wie die Telefonanlage. Dem Datenaustausch und der Informationsübermittlung der Hardwarekomponenten untereinander dienen Software und Protokolle. Das Netzwerkmanagement umfasst all diese Ressourcen hinsichtlich der Sicherung reibungsloser Abläufe, intelligent gesteuerter Prozesse und der Datensicherheit. Es hat die Aufgabe, Fehler und Defekte frühzeitig zu erkennen und zu beheben, die Auslastung zu verteilen und Angriffe von außen bestenfalls zu vermeiden oder zumindest umgehend zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Kernbereiche: FCAPS

FCAPS ist die Abkürzung für die Kernbereiche des Netzwerkmanagements:

  • F: Fehlermanagement (Fault-Management)
  • C: Konfigurationsmanagement (Configuration-Management)
  • A: Abrechnungsmanagement (Accounting-Management)
  • P: Leistungsmanagement (Performance-Management)
  • S: Sicherheitsmanagement (Security-Management)

Die Modellentwicklung stammt von der International Organisation for Standardization als einheitliche Definition der funktionalen und essenziellen Managementaufgaben.

Netzwerkkomponenten

IT-Landschaften sind vielfältig und zunehmend dynamisch. Entsprechend variieren die Netzwerkkomponenten im Einzelfall. Gängige Komponenten sind Server, Router, Switches, mobile und standortgebundene Endgeräte, Firewalls und Kommunikationsprotokolle. Mit fortschreitender Entwicklung moderner Technologien gesellen sich interne und externe Cloud-Dienste hinzu. Zudem sind sämtliche relevanten Programme, Dienste und Applikationen zu integrieren und zu managen. Die Vielseitigkeit macht das Netzwerkmanagement zu einer anspruchsvollen Aufgabe, die eine entsprechende Qualifikation voraussetzt.

Management-Tools

Effizientes Netzwerkmanagement erfordert leistungsstarke Tools, insbesondere zum Monitoring und in Sicherheitsaspekten. Das Monitoring zeigt die Netzwerkaktivitäten in Echtzeit. Es dient der kontinuierlichen Überwachung der Leistung und Verfügbarkeit der Hardwarekomponenten, der Software, des Datenflusses und der Prozesse. Risiken, Störfaktoren und Defekte können dadurch im Ansatz erkannt und behoben werden. Ergänzt wird das Management durch Konfigurations-, Sicherheits-, Fehlermanagement-, Back-up-, Dokumentations- und Analyse-Tools. Sinnvoll sind außerdem Automatisierungswerkzeuge.

Flexibilität

Nicht zu vernachlässigen ist die Skalierbarkeit, um jederzeit neue Technologien oder Komponenten integrieren zu können. Speziell neue Technologien, steigende Komplexität und sich wandelnde Bedrohungen von außen erfordern außerdem regelmäßige Aktualisierungen. KI-Tools dürften im Netzwerkmanagement zunehmend an Bedeutung gewinnen - sowohl im Hinblick auf eine interne Effizienzsteigerung als auch auf das externe Risikopotenzial. Flexible zukunftsorientierte Lösungen bietet das Software-defined-Network.

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