Definition Was ist Firmware?

Von zeroshope 2 min Lesedauer

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Die Firmware ist eine Vermittlerin. Sie kommuniziert zwischen den Geräten und dem Betriebssystem. Dies bedeutet, sie gibt die Befehle für die grundlegenden Funktionen. Es werden dabei unterschiedliche Firmware-Arten unterschieden.

Grundlagenwissen zum IT-Business(Bild:  © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)
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Begriffe wie „Firmware-Update“ oder „Firmware-Probleme“ begegnen Computer-Nutzern regelmäßig, lassen sie jedoch häufig mit einem fragenden Blick zurück. Sie wissen nicht, was die Firmware eigentlich ist. Es lässt sich schließlich nicht direkt vom Betriebssystem auf sie zugreifen. Und dies geschieht mit Absicht, handelt es sich doch um die Komponente, die dafür sorgt, dass die Hardware die grundlegenden Befehle überhaupt umsetzen kann, die vom Betriebssystem kommen. Firmware ist also eine Software, die als Vermittlerin zwischen den Geräten und der Schicht fungiert, mit der ein Nutzer interagieren kann.

Ein kurzer Hinweis: Aus Gründen der Einfachheit nutzt dieser Artikel den Begriff Computer. Tatsächlich verfügen aber alle digital gesteuerten Hardware-Systeme über eine Firmware. Smartphones, Tablets, digitale Wecker oder Router haben sie also beispielsweise ebenfalls.

So arbeitet die Firmware

Diese spezielle Software übernimmt alle Aufgaben, die Geräte ohne Unterstützung vom Betriebssystem ausführen können müssen. Als Beispiel: Wird ein Computer gestartet, muss das OS erst geladen werden. Die Anweisung hierfür muss in einer für die Geräte verständlichen Weise gegeben werden. Die Firmware zeichnet sich hierfür verantwortlich. Sie befindet sich deshalb in der Regel im schreibgeschützten Flash-Speicher (ROM) eines Computers. Dieser ist nicht flüchtig. Sie kann auf diese Weise nicht verloren gehen. Dass sie so tief im System liegt und sich zumeist nicht löschen lässt, ist Absicht. Nutzer sollen nicht mit ihr interagieren, weil Fehler die Funktionsfähigkeit eines Computers insgesamt gefährden können.

Diese Firmware-Arten gibt es

Low Level: Hierbei handelt es sich um Lösungen, die auf programmierbaren ROM-Chips oder auf Speichern liegen, die nur gelesen werden können. Die Software hat in der Regel nur eine feste Aufgabe. Als Beispiel sei eine Fernbedienung genannt: Sie befiehlt dem Gerät, was es aufgrund eines vom Nutzer gegebenen Impulses zu tun hat - beispielsweise: Schalte den Fernseher aus.

High Level: Diese Variante kann eventuell geändert und aktualisiert werden. Es handelt sich um die Firmwareart, die in Laptops, PCs oder auch Konsolen zum Einsatz kommt. Sie muss in der Lage sein, mit schwierigen und wechselnden Aufgaben umzugehen. Beispielsweise kann sich die Hardware-Konfiguration eines PCs ändern, weil die Festplatte getauscht wird. Die Vermittlerin muss daran angepasst werden können.

Subsystem: In einigen Fällen muss ein Gerät, das Teil eines größeren Systems ist, derart viele Aufgaben verrichten, dass es eine eigene Firmware benötigt. Grafikkarten oder Monitore sind Beispiele. Die Software ist fest auf dem Gerät verankert und agiert unabhängig von der Hauptfirmware. Ansonsten wäre es beispielsweise nicht möglich, Komponenten einfach zu tauschen, ohne ihre Funktionsfähigkeit zu riskieren.

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