Definition Was ist CSPM (Cloud Security Posture Management)?

Von Seelenschrift 2 min Lesedauer

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Die Nutzung von Multiclouds und Hybrid Clouds verbreitet sich in Unternehmen zusehends. Neben Vorteilen bringt dieser Trend auch Sicherheitslücken mit sich. Das Cloud Security Posture Management ist dafür verantwortlich, solche Lücken zu schließen.

Cloud Security Posture Management (CSPM) ist ein Ansatz zur Überwachung, Analyse und Verbesserung der Sicherheit in Cloud-Umgebungen. (Bild:  Canva)
Cloud Security Posture Management (CSPM) ist ein Ansatz zur Überwachung, Analyse und Verbesserung der Sicherheit in Cloud-Umgebungen.
(Bild: Canva)

Als Cloud Security Posture Management (CSPM) wird eine Technologie aus der Branche der Cybersicherheit bezeichnet. Sie automatisiert und vereinheitlicht Prozesse zur Erkennung und Behebung von Sicherheitsrisiken in cloudbasierten Umgebungen. Dazu zählen Software-as-a-Service (SaaS), Platform-as-a-Service (PaaS) und Infrastructure-as-a-Service (IaaS).

CSPM-Werkzeuge machen es möglich, Best Practices für die Cloud-Sicherheit einheitlich auf Hybrid- und Multiclouds anzuwenden. Sie schützen ein System beispielsweise vor

  • Fehlkonfigurationen
  • unsicheren Schnittstellen oder APIs
  • Zugriff durch Unbefugte
  • der Freigabe externer Daten
  • unzulässigen Konfigurationen von Cloudberechtigungen und
  • Kontohijacking

Auf diese Weise funktioniert CSPM

Ein CSPM-Tool untersucht eine Cloud-Umgebung, indem es ihre Anwendungskonfiguration mit zuvor festgelegten Benchmarks vergleicht. Diese können unternehmensspezifisch sein oder sich am Branchenstandard orientieren. Das Werkzeug sucht durch eine Echtzeit-Bedrohungserkennung kontinuierlich nach Risiken. Der Fokus auf Bereiche, die am wahrscheinlichsten von einem Angriff betroffen sein werden, reduziert die Anzahl der Warnungen.

Die ständige Überwachung und Bewertung des Cloud-Systems gewährleistet auch die Einhaltung von Compliance-Richtlinien wie der Datenschutz-Grundverordnung. Durch die Speicherüberwachung stellt das CSPM-Werkzeug sicher, dass alle Berechtigungen korrekt sind und keine Daten an die Öffentlichkeit gelangen. Auch Datenbankinstanzen werden überwacht. Auf diese Weise gewährleistet das Tool eine hohe Verfügbarkeit sowie dauerhaft aktive Backups und Verschlüsselungen.

Stoßen CSPM-Lösungen auf Abweichungen, können sie unterschiedlich reagieren. Das Tool kann den Kunden warnen und ihn Schritt für Schritt durch die Beseitigung des Sicherheitsrisikos führen. Ist ein manuelles Eingreifen nicht gewünscht, können hochwertige CSPM-Lösungen das Problem mithilfe automatisierter Prozesse beheben.

Die wichtigsten Vorteile von CSPM

Die meisten Sicherheitsprogramme für cloudbasierte Systeme fokussieren sich auf absichtlich herbeigeführte Sicherheitsvorfälle. Dazu zählen in erster Linie Angriffe von außen. Versehentliche Risiken wie Fehlkonfigurationen bleiben hierbei unbeachtet. CSPM-Tools widmen sich auch diesen unabsichtlichen Sicherheitsrisiken.

Im Vergleich zu CISPA-Tools bieten sie außerdem den Vorteil der Automatisierung. Während CISPA-Werkzeuge sich auf die Erkennung und Protokollierung von Risiken konzentrieren, sind CSPM-Tools in der Lage, diese zu beheben. Sie erstellen Richtlinien über den gewünschten Zustand des Systems und sorgen dafür, dass diese eingehalten werden.

Einer der größten Vorteile von CSPM-Lösungen ist die Erkennung von Sicherheitsvorfällen in Echtzeit. Durch die kontinuierliche Überwachung profitieren Unternehmen von einer weitaus schnelleren Wiederherstellung des Schutzes. Zudem reduziert das Tool den Aufwand für die Sicherheits- und DevOps-Teams, indem es eine zentrale, transparente Informationsquelle bereitstellt.

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