„As a Service“ erfasst das gesamte Netzwerk Warum Network as a Service für so viele Unternehmen sinnvoll ist

Von Erwin Breneis 3 min Lesedauer

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Das Network as a Service-Modell (NaaS) erfreut sich wachsender Beliebtheit. Denn Unternehmen erkennen zunehmend die Vorteile einer Auslagerung der Infrastruktur-Planung und -Beschaffung sowie der Fernverwaltung ihres Netzwerks – die Nachfrage nach diesem Service steigt daher kontinuierlich.

Erwin Breneis, Sales and Solution Specialist bei Juniper Networks, erläutert, warum sich Network as a Service lohnt.(Bild:  Alex Schelbert - Juniper Networks)
Erwin Breneis, Sales and Solution Specialist bei Juniper Networks, erläutert, warum sich Network as a Service lohnt.
(Bild: Alex Schelbert - Juniper Networks)

NaaS bringt eine Vielzahl von Vorteilen mit sich, die für Unternehmen sinnvoll sind machen. Dazu gehört beispielsweise die Möglichkeit, das Netzwerk je nach Geschäftsbedarf skalieren zu können – also zu vergrößern oder zu verkleinern. Gleichzeitig lassen sich die internen IT-Teams entlasten und Kosteneinsparungen realisieren – denn Unternehmen bezahlen beim Network-as-a-Service-Konzept nur die Bausteine, die sie benötigen. Darüber hinaus profitieren sie in der Regel von einem erfahrenen Partner – denn NaaS-Anbieter können eine viel umfangreichere Expertise aufweisen als interne IT-Teams.

Unternehmen versuchen kontinuierlich, ihre Kosten zu senken und der Wechsel zu einem NaaS-Modell ist auch unter diesen Gesichtspunkten sinnvoll und rechnet sich. Dies gilt vor allem auch mit Blick auf den Fachkräftemangel. Viele Firmen lagern bereits heute zumindest Teile ihres IT-Betriebs aus. Die Einführung eines NaaS-Modells erweitert diesen Ansatz und bedeutet, dass Unternehmen mittels NaaS stets die neuesten Netzwerktechnologien erhalten – und das, ohne Zeit und Geld in die Weiterbildung ihre eigenen IT-Teams zu investieren, damit diese die neuen Technologien verstehen.

Investieren in die richtigen Lösungen

Viele Anbieter von „as a Service“-Lösungen ergänzen Ihre Systeme um KI-gesteuerte Lösungen, um beispielsweise repetitive Aufgaben beim Betrieb des Netzwerks zu automatisieren. Für Unternehmen bieten sich eine Reihe von Vorteilen dank KI-gestütztem NaaS: So ist das Netzwerk intelligent genug, um sich selbst effektiv zu verwalten – und so wird das potenzielle Risiko menschlicher Fehler und Ausfallzeiten reduziert. Die Investition in ein Lösungsportfolio, bei dem KI im Mittelpunkt steht, ist der Schlüssel, um Fehler zu reduzieren und den besten Service für Unternehmen und Anwender zu gewährleisten.

Neben KI-gesteuerten Lösungen sollten Unternehmen vorrangig in Netzwerklösungen investieren, die integrierte oder einfach zu integrierende End-to-End-Sicherheit bieten. Der Grund: Die zunehmende Digitalisierung und der wachsende Einsatz von IoT-Geräten sind bedeuten ein höheres Risiko und potenzielle neue Zugangspunkte für Cyber-Angriffe.

Entscheidet sich ein Unternehmen dafür, sein Netzwerk von einem Dienstleister verwalten zu lassen, ist dieser auch für die Sicherheit des Netzwerks verantwortlich. Eine Herausforderung ist dabei das Thema Vertrauen: Viele Unternehmen zögern vielleicht zunächst, Vertrauen in einen Dritten zu setzen. Dieser Weg birgt jedoch historisch gesehen weniger Risiken als der Do-it-Yourself-Ansatz, da er eher sicherstellt, dass der richtige Sicherheitsschutz ausgewählt wird und es damit keine blinden Flecken im Netzwerk gibt.

NaaS steigert die Rentabilität

Viele Unternehmen befinden sich derzeit in einer digitalen Transformation. Sie möchten über Digitalisierung ihre Geschäftsprozesse effizienter gestalten, ihre Leistung steigern und das Kundenerlebnis verbessern. Aufgrund dieser zunehmenden Digitalisierung sind immer mehr Geschäftsprozesse und Services heute auf das Netz angewiesen. Aus diesem Grund wächst auch der Bedarf im Bereich NaaS sowie die Nachfrage nach differenzierten Netzwerkdiensten.

Unternehmen profitieren zudem davon, dass Entwickler und Anbieter von NaaS-Lösungen auch differenzierte Dienste in den Bereichen WLAN, Standort, SD-WAN und Filialsicherheit über das „as a Service“-Modell anbieten. Damit maximieren sie nicht nur den Wert ihrer Lösungen und Services, sondern sind auch in der Lage, diese Bereiche extrem gut zu managen. Ein weiterer Vorteil: Unternehmen erhalten so tiefe Einblicke und Analysen, auf deren Basis ihr Geschäft weiter wachsen kann.

Erwin Breneis(Bild:  Alex Schelbert - Juniper Networks)
Erwin Breneis
(Bild: Alex Schelbert - Juniper Networks)

Das NaaS-Modell ist aber auch deshalb aus geschäftlicher Sicht sinnvoll, da das Abonnementmodell die Investitionskosten senkt – CAPEX vs. OPEX. Außerdem stellt hier ein Dritter die Netzwerk-Komponenten bereit. Damit ist die Netzwerkverwaltung weniger komplex – und gleichzeitig erhöht sich die Effizienz des Unternehmens.

Über den Autor

Erwin Breneis ist Sales and Solution Specialist bei Juniper Networks.

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