Mannschaft und Angebot wird hierzulande ausgebaut Vizioncore macht sich für Virtualisierungs-Partner stark
Angesichts der rapide wachsenden Zahl an Vertriebspartnern in Deutschland ist Vizioncore, Spezialist für das Management virtueller Infrastrukturen, hierzulande bald mit einer eigenen Niederlassung vertreten. Zusätzlich will der Hersteller seine Mannschaft in Europa im Laufe dieses Jahres mindestens verdoppeln.
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Chris Akerberg, der bei Vizioncore als Vice President weltweit Vertrieb und Marketing verantwortet, ist sichtlich beeindruckt von den Channel-Partnern hierzulande: »Wir haben in Europa lediglich acht Mitarbeiter und binnen zweieinhalb Jahren sind unsere Lösungen bei 7.500 Kunden im Einsatz – vorrangig in der DACH-Region. Das haben wir den ausgezeichnet ausgebildeten Resellern und den Value-Added-Distributoren zu verdanken.«
Die meisten der 200 Partner hierzulande sind gleichzeitig VMware-Partner, die Vizioncore künftig stärker unterstützen will. Eine eigene Niederlassung mit Sitz in Süddeutschland ist noch für dieses Jahr geplant. Zudem soll die Zahl der Partnerbetreuer und Systemingenieure bis 2008 hierzulande auf mindestens vier Mitarbeiter aufgestockt werden.
Weltweit gewinne Vizioncore durchschnittlich 150 Endkunden pro Woche – ausschließlich über Reseller, wie Akerberg betont. Der hiesige Markt spielt dabei eine zentrale Rolle, wie Regional Director DACH Joachim Guth anmerkt: »Unternehmen und Behörden in Deutschland gehören zu den ersten und innovativsten Anwendern von Virtualisierung. Dieser Markt stellt für uns eine sehr wichtige Chance dar.«
Bis Ende 2008 ist alles Multiplattform-fähig
Das Produktportfolio von Vizioncore umfasst vCharter, vConverter, vRanger und vReplicator. Diese Management-Tools von Vizioncore ermöglichen es Unternehmen und Behörden, die gesamte virtuelle Infrastruktur zu replizieren, zu migrieren, die Daten zu sichern sowie die Arbeitsleistungen der virtuellen Maschinen zu überwachen und zu optimieren.
Mit vConverter lassen sich physische zu virtuellen sowie virtuelle zu anderen virtuellen Maschinen konvertieren. Dieses Tool ist bereits heute nicht nur für VMware, Virtual Iron, Microsoft Virtual Server einsetzbar, sondern auch für Xen-Plattformen. »Noch 2008 werden alle unsere Produkte multiplattformfähig sein«, verspricht Akerberg.
Entwickelt wurden die Vizioncore-Produkte nach dem Baukastensystem, weshalb sich auch als Stand-Alone-Produkte zum Einsatz kommen können. »Wer unsere Produkte nutzt, muss keine bestehende Lösung ausrangieren – so kann Vizioncore beispielsweise parallel zu Produkten von Tivoli eingesetzt werden«, betont der Vice President.
Derzeit entwickelt der Hersteller in Zusammenarbeit mit VMware ein Workload-Automation-Produkt. Wann es verfügbar sein wird, steht noch nicht fest.
Boni für Projekt-Registrierung
Großes Augenmerk legt das Unternehmen auf Margensicherheit für Reseller. »Das hat mit zu unserem Erfolg beigetragen«, so Akerberg. Das »Deal Registration Program« belohnt den Partner auch dann, wenn er das Projekt an einen anderen Reseller verliert. »Bei Marketing-Maßnahmen unterstützen wir unsere Partner nicht nach einem starren Prozentpunkte-System, sondern wir betrachten die komplette Maßnahme und stimmen uns direkt mit dem Partner ab«, erklärt Marketing-Direktorin Jane Rimmer. Unterstützung erhalten die Reseller zudem von Vizioncores Value-Added-Distributoren DNS und Magirus.
Ortstermine mit Vizioncore
Interessierten Systemhäusern stehen Vizioncore-Ansprechpartner sowohl auf der Virtuellen Messe von DNS, als auch auf dem von Magirus entwickelten Virtualisierungs-Forum in Halle 2, Stand A30 auf der CeBIT für Gespräche zur Verfügung.
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