Vertrauensmangel Viele sehen Digitalisierung skeptisch!

Quelle: Pressemitteilung von Isaca

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Eine Studie des globalen Verbandes für digitales Vertrauen Isaca zeigt, das zwar die meisten Unternehmen die Vorteile der Digitalisierung erkannt haben, doch die wenigsten sich die Vorteile auch sichern. Das kann Bares kosten!

Keine Chance verschenken! Eine global durchgeführte Feldstudie von Isaca zeichnet hier das Bild, wie in den Unternehmen der Stand zum sogenannten digitalen Vertrauen ist. Viele glauben zwar, es ist wichtig, doch an der Stärkung oder der Schaffung desselben hapert es überdeutlich.(Bild:  V. Olboschewski)
Keine Chance verschenken! Eine global durchgeführte Feldstudie von Isaca zeichnet hier das Bild, wie in den Unternehmen der Stand zum sogenannten digitalen Vertrauen ist. Viele glauben zwar, es ist wichtig, doch an der Stärkung oder der Schaffung desselben hapert es überdeutlich.
(Bild: V. Olboschewski)

Eine neue Feldstudie von Isaca zeigt, dass bei Unternehmen eine erhebliche Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit in Bezug darauf besteht, eine Führungsposition einzunehmen und das Vertrauen ihrer Kunden in das digitale Ökosystem der Zukunft zu gewinnen. (Die Studie wurde im Mai 2022 weltweit unter 2.755 Geschäfts- und IT-Fachleuten durchgeführt, von denen 370 in Europa ansässig sind).

Isaca definiert digitales Vertrauen als den Glauben an die Integrität von Beziehungen, Interaktionen und Transaktionen zwischen Anbietern und Verbrauchern innerhalb eines verbundenen digitalen Ökosystems. Es ist also ein entscheidender Faktor sowohl für die Entscheidungen von Verbrauchern als auch für die Resilienz von Unternehmen in einer digital geprägten Wirtschaft.

Kaum ein Drittel schult Mitarbeiter im digitalen Vertrauen

Die überwiegende Mehrheit (84 %) der befragten IT- und Unternehmensentscheider in Europa stimmt zu, dass digitales Vertrauen wichtig ist. Rund 65 Prozent geben an, dass digitales Vertrauen für ihre Arbeit relevant ist. Im Kontrast dazu sind es aber nur 8 Prozent der europäischen Unternehmen, die eine spezielle Position für digitales Vertrauen haben. Mit Blick auf die Zukunft sagen 86 Prozent, dass digitales Vertrauen in fünf Jahren wichtiger sein wird als heute. Nur rund 27 Prozent bieten den Mitarbeitern allerdings Schulungen zum Thema digitales Vertrauen an.

„Unternehmen haben zwar offensichtlich erkannt, dass digitales Vertrauen entscheidend ist und dessen Bedeutung weiter zunehmen wird. Viele wissen jedoch noch nicht, welche Schritte notwendig sind, um einen verlässlichen Standard für digitales Vertrauen zu erreichen. Das könnte schwerwiegende Auswirkungen auf die Reputation ihres Unternehmens, die gesetzlichen Bestimmungen diesbezüglich sowie die Finanzsituation haben“, meint Chris Dimitriadis, Chief Global Strategy Officer, Isaca.

Mangelndes digitales Vertrauen ist rufschädigend

Schon ein einziger Bruch des digitalen Vertrauens könne verheerend für den Ruf eines Unternehmen sein. Auch die Umfrageteilnehmer erkennen, dass sie mit geringem digitalen Vertrauen unter Reputationsverlust (66 %), häufigeren Datenschutzverletzungen (56 %), Cyberangriffen (54 %), einem größeren Kundenschwund (54 %) sowie unter unzuverlässigen Daten (47 %) leiden. Viele Unternehmen verlassen sich auch stark auf Metriken und Datenanalysen, um den ROI ihrer Initiativen zu verstehen. Allerdings gibt weniger als jeder Fünfte (19 %) an, dass sein Unternehmen auch den Reifegrad der Maßnahmen zum digitalen Vertrauen misst.

Jede Abteilung muss das digitale Vertrauen unterstützen

Laut der Befragten fehlen Schulungen und Kompetenzen (53 Prozent), Abstimmung mit den Geschäftszielen (42 %), Engagement der Führungskräfte (37 %), Budget (37 %) sowie technologische Ressourcen (30 %), um das digitale Vertrauen zu stärken.

„Das digitale Vertrauen muss aber von allen Bereichen des Unternehmens unterstützt werden. Jede Abteilung muss Richtlinien in ihre Aktivitäten einbinden und festlegen, wie sie das digitale Vertrauen sowohl bei Kunden als auch bei Mitarbeitern fördern kann. Unternehmen, die digitales Vertrauen in den Vordergrund stellen, können ihr Geschäft besser ausbauen und den Wert ihrer Investitionen schneller erkennen, als wenn sie keine Maßnahmen ergreifen“, rät Rolf Von Roessing, Isaca-Evangelist.

Jetzt kommt die Chance für Fachleute im digitalen Vertrauen

Rund 76 Prozent der Befragten geben außerdem an, dass digitales Vertrauen wichtig für die digitale Transformation ist. Infolgedessen ändern Unternehmen ihre internen Strukturen. Und 29 Prozent vermuten, dass es in ihrem Unternehmen in fünf Jahren einen leitenden Mitarbeiter für digitales Vertrauen geben wird.

Die drei wichtigsten Komponenten des digitalen Vertrauens sind für die Studienteilnehmer Sicherheit, Datenintegrität und Datenschutz – aber nicht mal die Hälfte meint, dass es eine ausreichende Zusammenarbeit zwischen Fachleuten in diesen und anderen Bereichen bezüglich des digitalen Vertrauens gibt.

Laut der Studie sind die drei wichtigsten Bereiche für die Stärkung des digitalen Vertrauens die Strategie und Verwaltung der IT (85 %), die Sicherheit (82 %) und die IT-Infrastruktur (69 %). Der Bedarf an digitalem Vertrauen bietet Fachleuten deshalb die Chance, sich weiterzuentwickeln, Wissen zu erwerben und ein multidisziplinäres Team zu leiten, weil sich viele Unternehmen noch in einem frühen Stadium der digitalen Transformation befinden.

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