Inspur G7-Serie Umfassende Serverplattform mit Intel Sapphire Rapids

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Bis zu 61 Prozent mehr Leistung bei gleichzeitig höherer Effizienz sollen die Inspur-Server mit Intels neuen Sapphire-Rapids-Prozessoren liefern. Das Portfolio reicht vom 1U-Modell mit zwei Prozessoren bis hin zum 6U-High-End-Server mit acht Sockeln.

Die G7-Serverplattform von Inspur mit Intels Xeon-Scalable-Prozessoren der 4. Generation umfasst 16 verschiedene Servertypen für General-Purpose-Computing, Critical Computing, KI und Storage-intensive Anwendungen.(Bild:  Inspur)
Die G7-Serverplattform von Inspur mit Intels Xeon-Scalable-Prozessoren der 4. Generation umfasst 16 verschiedene Servertypen für General-Purpose-Computing, Critical Computing, KI und Storage-intensive Anwendungen.
(Bild: Inspur)

G7 nennt sich die neue Serverfamilie von Inspur. Sie besteht aus 16 verschiedenen Modellen, die mit Intels Xeon-Scalable-Prozessoren der 4. Generation ausgestattet sind. Im Vergleich zur vorhergehenden Generation mit Ice Lake SP sollen die neuen Server mit Sapphire-Rapids-Prozessoren eine um bis zu 61 Prozent höhere Leistung liefern. Gleichzeitig soll sich die Leistung pro Watt um 30 Prozent verbessert haben. Die laut Hersteller branchenweit umfassendste Produktpalette setzt sich aus Geräten für General-Purpose-Computing, Servern für missionskritische Aufgaben, KI-Servern und für Storage optimierten Modellen zusammen.

Grüne Technologien

Eine ganze Reihe der neuen Geräte der G7-Plattform unterstützt Cold-Plate- und Immersionskühlungssysteme für eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz ohne Einschränkungen bei der Leistung oder der Wartungsfreundlichkeit. Bei den luftgekühlten Modellen sollen T-förmige Kühler die Kühlleistung verbessern, während gleichzeitig eine intelligente Regulierung mit fortschrittlicher Wärmerkennung und Überwachung der Ressourcenauslastung den Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent senken soll. Durch die leistungsfähige Luftkühlung sind 1U-Systeme in der Lage, mit zwei 350-Watt-Prozessoren zu arbeiten.

Für das Management der Server setzt Inspur auf eine offene Architektur und Open-Source-Software wie OpenBMC für das System-Management und Redfish für die Fernwartung. Für den Einsatz intelligenter Netzwerkkarten mit höherer Leistungsaufnahme wurden Stromversorgungsstandards neu definiert. Beim Start der Server ist nun sichergestellt, dass die CPUs und die Smart NICs beziehungsweise DPUs gleichzeitig mit Spannung versorgt werden.

Servermodelle mit Sapphire Rapids

Inspur bietet Sapphire-Rapids-Server für unterschiedlichste Anwendungsbereiche an. Der NF5180G7 ist beispielsweise ein Allzweck-Rackserver mit zwei Prozessoren und nur einer Höheneinheit für HPC, Virtualisierung und rechenintensive Anwendungen. Inspur bietet ihn mit Luftkühlung, Cold-Plate-Flüssigkeitskühlung und Immersionskühlung an. Als High-Density-Server für Cloud-Anbieter bringt der Hersteller den NF8260G7 mit bis zu vier CPUs mit jeweils 60 Cores und als High-Density-Storage-Server den NF5266G7 mit zwei CPUs und bis zu 28 3,5-Zoll-HDDs auf zwei Höheneinheiten.

Für sehr CPU-intensive Aufgaben ist der Multi-Node-Server i24G7 konzipiert. Er bietet vier Dual-Socket-Serverknoten auf zwei Höheneinheiten. Mit bis zu acht Prozessoren auf einem Mainboard ist der High-End-Server TS860G7 ausgestattet, der für große Datenbanken, SAP-HANA-Memory-Computing oder Cloud Computing mit einer sehr großen Zahl virtueller Maschinen eingesetzt werden soll. Für KI-Anwendungen bringt Inspur den Dual-CPU-Server NF5468G7 sowie den NF5688G7 mit zwei CPUs und bis zu acht 700-Watt-GPUs als Plattform für KI-Training an den Start.

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