E-Mail aus der Redaktion an Martin Eschenberg von Kuert Datenrettung Übertriebene Sicherheit bei Sandforce?

Redakteur: Heidi Schuster

Die Datenrettung bei SSDs, die einen Chipsatz von Sandforce verbaut haben, ist oft unmöglich, wenn der Controller kaputt ist. Martin Eschenberg, Marketing-Manager bei Kuert Datenrettung, erklärt, woran das liegt.

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Martin Eschenberg, Marketing-Manager der Kuert Datenrettung Deutschland GmbH
Martin Eschenberg, Marketing-Manager der Kuert Datenrettung Deutschland GmbH

Sehr geehrter Herr Eschenberg,

wer die Wahl hat, hat die Qual. Das gilt auch bei der Auswahl einer SSD. Ein Entscheidungskriterium für eine bestimmte Solid State Disk kann ein Micro-Controller von Sandforce sein. Diese gelten nämlich als besonders schnell und sicher. Datenschutz ist schließlich ein wichtiger Punkt.

Es kann allerdings einen Moment geben, in dem man sich wünscht, sich für eine SSD mit einem anderen Micro-Controller entschieden zu haben. Denn eine SSD kann kaputt gehen und dann liegt es nicht selten am Micro-Controller! Hat man dann einen von Sandforce, zum Beispiel aus den Serien 15xx oder 22xx, sind die Daten für immer verloren. Bei den genannten Serien liegt der für jede SSD individuelle Master-Key, der benötigt wird, um die Daten zu entschlüsseln, im Micro-Controller. Ist dieser defekt, gibt es bisher keine Möglichkeit, die Daten wieder zu entschlüsseln.

Handelt es sich hier um übertriebene Sicherheit? Wie oft sind Unternehmen davon betroffen, die Sie dann mit der Datenrettung beauftragen? Sollten Systemhäuser ihren Business-Kunden von dieser Technologie abraten?

Mit freundlichen Grüßen

Heidi Schuster

Redaktion IT-BUSINESS

Die Antwort von Martin Eschenberg lesen Sie auf der nächsten Seite.

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