Initiative der GDA Tag der offenen Rechenzentren

Von Dr. Dietmar Müller 2 min Lesedauer

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Wer schon immer ein Rechenzentrum von innen betrachten wollte, dazu aber noch keine Gelegenheit hatte, kann dies am 8. November 2024 an 23 deutschen Standorten nachholen. Geführte Führungen bringen die Technik näher.

Die wenigsten haben jemals das Innere eines Rechenzentrums gesehen, maximal virtuell, wie es Equinix auf der Website anbietet, hier ein Bildausschnitt von dem für Rechner vorbereiteten Whitespace, des Datacenter „Fra9“ in Frankfurt. Die meisten wissen nicht einmal, was ein Rechenzentrum kann und was hinein gehört. (Bild:  Equinix)
Die wenigsten haben jemals das Innere eines Rechenzentrums gesehen, maximal virtuell, wie es Equinix auf der Website anbietet, hier ein Bildausschnitt von dem für Rechner vorbereiteten Whitespace, des Datacenter „Fra9“ in Frankfurt. Die meisten wissen nicht einmal, was ein Rechenzentrum kann und was hinein gehört.
(Bild: Equinix)

Am Freitag, den 8. November, stehen die Tore von vielen Rechenzentren in Deutschland offen. Nun ja, ohne Anmeldung geht nichts, aber auf Betreiben der German Datacenter Association (GDA) wird es geführte Touren durch Rechenzentren in mehreren deutschen Städten geben – unter anderem in Aschheim, Berlin, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Hattersheim, Heidelberg, Mittenwalde, Unterschleißheim, Raunheim, Rüsselsheim, Saarwellingen und Stuttgart.

Anmelden kann man sich kostenlos bis spätestens zum 1. November unter dem Motto „Wo wohnt eigentlich das Internet?“. Erstmals hat es das Event 2023 gegeben, dieses Jahr hat man mit Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), sogar einen offiziellen Schirmherrn gefunden.

Hier die Liste der teilnehmenden Centren:

  • Cyrusone - „FRA1“und „FRA2“, 65936 Frankfurt am Main
  • Digital Realty - „Digital Park Ostend“, 60314 Frankfurt am Main
  • Equinix - „FR2“, 60388 Frankfurt am Main
  • Equinix - „FR8“, 65933 Frankfurt am Main
  • Equinix - „MU4“, 85609 Aschheim
  • Grass-Merkur GmbH & Co. KG, 30559 Hannover
  • Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS), 70569 Stuttgart
  • IPHH Datacenter - „HH3“, 20537 Hamburg
  • Iron Mountain - „DC FRA-2“, 60437 Frankfurt am Main
  • IPB - Internet Provider in Berlin GmbH, 10785 Berlin
  • LEW - „Green Data Center“, 86154 Augsburg
  • LEW Telnet Augsburg, 86154 Augsburg
  • Nexspace, 69124 Heidelberg
  • NTT - „Berlin 1 Data Center“, 13599 Berlin
  • NTT - „Berlin 2 Data Center“, 12107 Berlin
  • NTT - „Frankfurt 1 Data Center“, 60489 Frankfurt
  • NTT - „Frankfurt 3 Data Center“, 65428 Rüsselsheim
  • NTT - „Frankfurt 4 Data Center„“, 65795 Hattersheim
  • NTT - „München 2 Data Center“, 85716 München-Unterschleißheim
  • Telehouse, 60326 Frankfurt
  • Vantage Data Centers - „VDC BER11“, 14974 Ludwigsfelde
  • Vantage Data Centers - „VDC FRA 21“, 65479 Raunheim
  • VSE NET - „Rechenzentrum SAAR1“, 66793 Saarwellingen

Drei Beispiele: Heidelberg, Augsburg und Stuttgart

Im „Innovation Park Heidelberg“ begrüßt der Nexspace-Geschäftsführer Lars Schnidrig am 8. November um 12:0 Uhr alle Interessierten und gibt einen Überblick über aktuellen Entwicklungen sowie die strategischen Ziele des dortigen Rechenzentrums. Nach einem Mittagsbuffet gibt es von 14:00 bis 16:00 Uhr alle 20 Minuten Rechenzentrumsführungen in kleinen Gruppen. Zu sehen gibt es auf 800 Quadratmeter Fläche unter anderem 252 Racks, geschützt durch die höchste Sicherheitsklasse. Der Strom dafür stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.

Als zweites Beispiel sei LEW genannt – sowohl das LEW Green Data Center als auch das LEW Telnet Augsburg in 86154 Augsburg stehen am 8. November offen und bringen den Besuchern zum einen die Funktionsprinzipien eines Co-Location-Rechenzentrums näher, zum anderen gewähren sie Einblick in eine nach ISO 27001 und DIN EN 50600 zertifizierte Einrichtung.

Auch das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) offeriert im Halbstundentakt ab 15.00 Uhr Führungen. Dabei können die Besucher einen Blick auf einen der schnellsten Supercomputer Europas werfen und das Team aus HPC-Experten befragen. Das Rechenzentrum verfügt zudem über Werkzeuge und Lösungen für die akademische und industrielle Spitzenforschung, insbesondere in den Naturwissenschaften und der Ingenieurwissenschaft:

Dr. Bastian Koller, Geschäftsführer des HLRS, sagt: „Wie wir bei der COVID-19-Pandemie und den jüngsten Überschwemmungen in Deutschland gesehen haben, stehen Behörden vor großen Herausforderungen bei der Prävention künftiger Katastrophen. Simulationen auf Höchstleistungsrechnern können helfen, Risiken abzuschätzen, Investitionen in die Prävention zu lenken und letztlich Leben zu retten.“

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