Stimme aus dem Handel

Systemhaus-Chef: „Meine Kunden hassen mich…noch nicht“

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Keine Ausweichmöglichkeit

Selbst wenn Windows 8.1 mit SPx langsam verwertbar wird, bleibt immer noch das Grundproblem der Kunden: Wo liegt der Mehrwert der neuen Troika Win8.x, Office 2013 und Server 2012 R2 in Ihren Prozessabläufen? Viele Kunden sehen ihn nicht und warten nur auf Absprungmöglichkeiten aus dem Microsoft-Ökosystem. Aber die Redmonder haben momentan noch das Glück, dass die Leading Applications zu fast 100 Prozent auf Microsoft-Umgebungen abgestimmt sind. Wenn mein Argument für das neue Betriebssystem des Herstellers aber ist, das es keine Ausweichmöglichkeit gibt, dann steht dies mit Sicherheit nicht auf einem festen Fundament.

Wenn in Zukunft an der Release-Schraube noch schneller gedreht wird, dann könnten sich die Hersteller der Business-Software gezwungen sehen, alternative Plattformen zu berücksichtigen. Aber auch hier steht Microsoft nicht alleine da. Denn fast alle machen mit, beim lustigen Releasezyklus-Verkürzen. Und das Problem betrifft mittlerweile nicht nur den Kernbereich der IT, sondern strahlt auf die gesamte Industrie aus. Man sollte nur einmal in die gierigen Augen der CEOs beispielsweise von Autokonzernen sehen, wenn man ihnen erklärt, dass sie mit der IT nicht nur schneller entwickeln und produzieren, sondern auch die Lebensdauer ihrer Fahrzeuge erheblich senken können.

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