Britischer Supermicro-Spezialist expandiert in Europa Storage- und Server-Distributor Boston startet in Deutschland durch
Unter Leitung von Wolfgang Walter, Gründer und Ex-Chef von CPI, legt der britische Storage- und Server-Spezialist Boston jetzt auch in Deutschland richtig los. Der Value Added Distributor ist in Großbritannien schon eine bekannte Größe.
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Mit der Boston Server & Storage Solutions GmbH hat die Distributions-Szene hierzulande Nachwuchs bekommen. In Großbritannien hat sich die 1992 gegründete Boston Ltd. bereits fest etabliert als Distributor für vorkonfigurierten Lösungen für Systemhäuser. Laut eigenen Angaben ist das Unternehmen größter europäischer Supermicro-Distributor und verfügt über das umfangreichste Angebot an Supermicro-Produkten in Europa.
Erfahrenes Team
Jetzt legt der Lösungs-Distributor auch in Deutschland los, um von hier aus den europäischen Markt zu erobern. Zusammen mit dem Mitgründer und früheren CPI-Geschäftsführer Wolfgang Walter wurde dazu die Boston Server & Storage Solutions GmbH (Boston) nahe München gegründet. Mit Bernd Fahrenholz und Rüdiger von Tesmar konnten zwei erfahrene Vertriebsprofis gewonnen werden. Fahrenholz verfügt über langjährige Vertriebserfahrung, unter anderem bei Tyan und Supermicro. Tesmar war zuvor unter anderem bei AMI, PC-Ware und CPI aktiv. Zudem soll Karel Stampera von Prag aus Tschechien und den gesamten osteuropäischen Raum für Boston aufbauen.
Storage, Middleware und Applikationen an Bord
Das Portfolio von Boston umfasst auf der Hardwareseite Server, Blades, Storage-Systeme und Switches mit Schwerpunkt auf die Supermicro-Produkten. Ergänzend bietet der Distributor Middelware-Lösungen an, beispielsweise von Citrix, Open-E und Stormagic, sowie Applikationen auf Linux- oder Microsoft-Basis.
Bei den Hardware-Komponenten wird besonderer Wert auf eine optimierte Öko-Bilanz gelegt. So versprechen etwa die Low-Power-Server eine Energie-Effizienz von 93 Prozent. Außerdem sind spezielle Flüssigkeits-Kühlungen für Server im Angebot, die neben der Umwelt auch das IT-Budget entlasten sollen. Systemhäuser unterstützt Boston mit allen erforderlichen Dienstleistungen. Dazu zählen neben einer hohen Verfügbarkeit und schnellen Auslieferung unter anderem auch exzellente Zahlungskonditionen und umfassende technische Unterstützung.
Deutschland-Geschäftsführer Wolfgang Walter ist überzeugt, dass sich das in Großbritannien etablierte Modell auch hierzulande durchsetzen wird: „Für jedes Systemhaus ist es sowohl von betriebswirtschaftlicher wie von entwicklungstechnischer Seite sinnvoll, sich auf die eigenen Leistungen und Alleinstellungsmerkmale zu konzentrieren. Denn das sind in der Wertschöpfungskette die Elemente, die Gewinn bringen. Wir liefern ihnen all die Teillösungen und Services dazu, um eine komplette Lösung auf höchstem Niveau anbieten zu können.“
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