Schwacher Yen Steht Trend Micro zum Verkauf?

Von Ira Zahorsky 1 min Lesedauer

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Insiderquellen berichteten der Agentur Reuters, dass Trend Micro eventuell zum Verkauf stehe. Das Cybersecurity-Unternehmen hat derzeit einen Marktwert von rund 950 Milliarden Yen (ca. 5,9 Mrd. Euro). Was sind die Gründe für diese Gerüchte?

Aufgrund des schwachen Yen und der im Vergleich underperformenden Aktie munkeln Insiderquellen, dass Trend Micro verkauft werden könnte.(Bild:  Trend Micro)
Aufgrund des schwachen Yen und der im Vergleich underperformenden Aktie munkeln Insiderquellen, dass Trend Micro verkauft werden könnte.
(Bild: Trend Micro)

Obwohl Trend Micro Anfang August für das zweite Quartal 2024 einen Anstieg des Nettoumsatzes um 13 Prozent und eine Verbesserung des Betriebsergebnisses um 42 Prozent (jeweils im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) vermelden konnte, wurde der Nachrichtenagentur Reuters von Insiderquellen berichtet, dass der Cybersecurity-Anbieter einen Verkauf erwäge. Grund dafür ist nicht nur der schwache Yen und die Underperformance der Aktie.

Die Konkurrenz im Cybersecurity-Markt ist hart. Das bekam seit Jahresbeginn auch Trend Micro zu spüren. Die Aktie des Anbieters von Antivirensoftware, Cloud-, Netzwerk- und Endpoint-Sicherheit büßte seit Jahresbeginn mehr als 10 Prozent ein. Vor allem US-Konkurrenten wie Palo Alto Networks oder Crowdstrike machen dem japanischen Konzern zu schaffen. Nach dem Desaster im Juli versucht Trend Micro, sich Marktanteile von Crowdstrike zu sichern.

Den Quellen zufolge stehe Trend Micro im Gespräch mit Investmentbankern, darunter auch Private-Equity-Firmen. Das Unternehmen selbst wollte die Gerüchte nicht kommentieren.

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