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#ITfightsCorona Sicherheitstipps und Schutzpaket von Eset

Autor: Sylvia Lösel

Angesichts der Coronakrise versuchen viele Betrüger daraus Profit zu schlagen. Gerade wenn Arbeitnehmer nun vermehrt im Homeoffice sind, gilt es auch dort für Sicherheit zu sorgen. Security-Anbieter Eset gibt Tipps und sorgt mit einer Schutz-Aktion für sichere Heimarbeitsplätze.

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Eset sorgt für Sicherheit im Homeoffice.
Eset sorgt für Sicherheit im Homeoffice.
(Bild: © TeamDaf - stock.adobe.com)

Das Coronavirus hat das öffentliche Leben nahezu lahmgelegt. Die Sorge bei der Bevölkerung nutzen derzeit Cyberkriminelle aus und versuchen beispielsweise mit Spam-Mails mit vermeintlichen Informationen zum Coronavirus Schaden anzurichten. Darüber hinaus setzen die Betrüger „Spendenaufrufe“ oder Angebote für Atemmasken in Umlauf, um Anwender auf Fake-Shops zu locken oder zu Zahlungen zu verleiten. Der Blog Welivesecurity von Eset hält Interessierte auf dem Laufenden. Thomas Uhlemann, Security Specialist bei Eset: „Ziel der Kriminellen ist es, Nutzer zu einer unüberlegten Handlung zu verleiten, sei es das Öffnen eines Anhangs, das Anklicken eines Links oder die Überweisung von Geld.“ Damit möglichst wenig Schaden angerichtet wird, gelten auch in diesen Zeiten folgende Sicherheitstipps:

  • Keine Mail-Anhänge öffnen: Öffnen Sie niemals einen Anhang eines unbekannten Absenders. Häufig werden gefälschte PDF- oder Word-Dateien als Anhänge verschickt. Diese enthalten Schadcode und installieren sich nach dem Öffnen auf dem Computer.
  • Keine Links in Mails anklicken: Wer erkannt hat, dass es sich bei einer Mail um eine Spam-Nachricht handelt, sollte nicht den Fehler machen, einen Link darin zu öffnen. Häufig werden Anwender dann auf kompromittierte Webseiten geleitet, die Schadcode enthalten.
  • Mehrere Mailadressen einrichten: Anwender sollten mehrere Mailadressen einrichten. Diese sollten nach Wichtigkeit sortiert werden. Das heißt, dass es eine Adresse für wichtige berufliche und private Zwecke gibt, sowie mindestens eine für soziale Netzwerke oder Online-Shopping. So gerät die wichtige E-Mailadresse nicht in die falschen Hände.
  • Keine persönlichen Informationen preisgeben: Unbekannten Absendern sollten niemals vertrauliche Daten wie Name, Adresse, Kreditkarteninformationen oder Telefonnummer gegeben werden.
  • Vorsicht vor Fake-Shops: Anwender sollten sich vor dem Kauf über den Anbieter informieren. Das geht zum Beispiel über das Impressum oder eine Suche im Internet. Sind keine näheren Angaben oder nur negative Erfahrungen zu finden: nicht kaufen!
  • Virenschutz installieren: Der Einsatz einer leistungsstarken Sicherheitslösung mit Virenschutz, Firewall und Echtzeitschutz sollte auf PC, Laptop, Smartphone und Tablet obligatorisch sein. Anwender sind so vor Schadcode-Angriffen auf ihre Zugangsdaten geschützt.
  • Immer auf dem neuesten Stand bleiben: Generell sollten Internetnutzer das eingesetzte Betriebssystem und den Browser stets aktuell halten und Updates umgehend einspielen. Bekannte Sicherheitslücken können dann nicht mehr von Cyber-Angreifern ausgenutzt werden.

Authentifizierung: sechs Monate kostenfrei

Wenn von heute auf morgen Mitarbeiter von zu Hause arbeiten müssen, stellt das viele vor Herausforderungen. Um das Ganze sicher zu gestalten, bietet Eset Unternehmen und Behörden ab sofort seine Authentifizierungslösung „Secure Authentication“ kostenfrei an. Diese können die Software sechs Monate ohne automatische Verlängerung nutzen. Dazu Holger Suhl, Country Manager DACH: „Wir wollen Unternehmen und Mitarbeitern in dieser Extremsituation die Möglichkeit geben, schnell und sicher auf das Firmennetzwerk zugreifen zu können. Das kostenlose Angebot gilt ab sofort und ist zunächst für sechs Monate verfügbar.“

„Secure Authentication“ beinhaltet eine Multi-Faktor-Authentifizierung mit integrierter biometrischer Absicherung. Die Lösung kann im Zusammenspiel mit Smartphones oder Smartwatches ebenso zum Einsatz kommen wie mit bereits vorhandenen Hardwaretoken. Sie kann lokal auf Servern installiert werden und ist für Unternehmen jeder Größe geeignet. Unabhängig vom Installationstyp soll die Lösung pro Instanz bis zu 20.000 Seats und 80 Anfragen pro Sekunde verarbeiten können. Die Einbindung eigener SQL-Server und der Betrieb mehrerer Instanzen macht die Lösung flexibel einsetzbar – auch für Enterprise-Kunden. Laut Eset schaffen Unternehmen damit innerhalb kürzester Zeit geschützte Zugänge für ihre Mitarbeiter. Auch komplett passwortlose Umgebungen sind beispielsweise dank biometrischer Anmeldeverfahren möglich.

Unternehmen können die Lösung hier direkt beantragen.

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Über den Autor

 Sylvia Lösel

Sylvia Lösel

Chefredakteurin