Trends 2026 Sicherheitssektor 2026: Ökosysteme, Edge-AI und IT im Fokus

Von Mihriban Dincel 3 min Lesedauer

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Ökosystem-Ansätze, hybride Architekturen, Edge Computing und mobile Videosicherheit: Axis Communications, Anbieter im Bereich Netzwerk-Video, hat wieder verschiedene Technologietrends identifiziert, die den Sicherheitssektor im kommenden Jahr prägen werden.

Axis Communications hat vier Trends identifiziert, die die Sicherheitswelt 2026 prägen sollen. (Bild:  Canva / KI-generiert)
Axis Communications hat vier Trends identifiziert, die die Sicherheitswelt 2026 prägen sollen.
(Bild: Canva / KI-generiert)

Axis Communications hat für 2026 mehrere Trends identifiziert. Demzufolge stellen viele dieser Entwicklungen eine Weiterentwicklung bereits beobachteter Trends dar, darunter Künstliche Intelligenz, Fortschritte in der Bildgebung, verbesserte Datenverarbeitungskapazitäten auf Endgeräten sowie optimierte Kommunikationstechnologien. Auch ist das Unternehmen der Auffassung, dass Zukunftstechnologien – beispielsweise Quantencomputing – bereits demnächst spürbare Auswirkungen auf einige Branchen haben könnten. Darauf gilt es sich rechtzeitig einzustellen. Einen weiteren wesentlichen Treiber erkennt Axis Communications in der steigenden Einbindung von IT-Abteilungen und -Experten in den Bereich der physischen Sicherheit, die auch Kaufentscheidungen stark beeinflusst.

„Die Technologietrends, die wir für 2026 identifiziert haben, zeigen deutlich, wie stark sich der Sicherheitssektor weiterentwickelt und diversifiziert. Besonders der Einfluss der IT auf strategische Entscheidungen wächst rasant und damit auch die Notwendigkeit, Sicherheitslösungen als integralen Bestandteil eines größeren digitalen Ökosystems unter Einbeziehung der Cybersecurity zu verstehen“, sagt Tobias Metsch, Regional Director Middle Europe bei Axis Communications.

Die vier identifizierten Trends:

1. Ecosystem First als Leitgrundsatz für Entscheidungsfindung

Das Prinzip „Ecosystem First“ prägt zunehmend Entscheidungsprozesse in der Sicherheitstechnologie und spiegelt den wachsenden Einfluss von IT-Abteilungen wider. Statt isolierter Lösungen, setzen Unternehmen verstärkt auf integrierte Gesamtlösungen, die Geräte, Sensoren und Analysefunktionen nahtlos verbinden. Dieser Ansatz verspricht eine effizientere Konfiguration und Verwaltung, einen stärkeren langfristigen Support über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg sowie eine schnellere und skalierbare Bereitstellung entsprechender Lösungen.

2. Hybride Architekturen entwickeln sich weiter

Hybride Architekturen setzen sich zunehmend durch, da technologische Fortschritte im Edge- und Cloud-Computing dafür sorgen, dass reine On-Premise-Lösungen an Attraktivität verlieren. Moderne, KI-gestützte Netzwerk-Kameras verfügen nun über höhere Rechenleistung und Bildqualität zur Erzeugung qualitativ hochwertigerer Metadaten. Zudem lassen sich mehr Analyseaufgaben direkt auf dem Gerät ausführen, während Cloud-Ressourcen die Analysekraft für wachsende Datenmengen bereitstellen. On-Premise-Komponenten wie Netzwerk-Videorekorder würden laut Axis Communications aber nach wie vor eine bedeutende Rolle spielen und auf absehbare Zeit vorherrschend bleiben. Doch der größte Mehrwert liegt in der Kombination von Edge-Geräten mit Cloud-Ressourcen.

3. Edge Computing gewinnt an Bedeutung

Edge Computing wird wichtiger, was auch direkt mit der Weiterentwicklung hybrider Architekturen zusammenhängt. Das Potenzial von Edge-AI wurde bisher nicht immer ganz ausgeschöpft, da lokale Server viele Aufgaben übernahmen und die Verlagerung zum Edge ausbremsten. Das soll sich nun ändern: Dank verbesserter KI-Funktionen direkt auf Geräten können Unternehmen genau entscheiden, wo sie KI einsetzen und welche Analysen am Edge oder in der Cloud stattfinden sollen. Die Datenverarbeitung am Edge liefert sofort nutzbare Geschäfts- und Metadaten über Objekte und Szenen, welche die Grundlage für skalierbare Funktionen wie intelligente Videosuchen oder systemweite Analysen bilden. Jede zusätzliche Edge-Komponente erhöht die verfügbare Rechenleistung und lässt die Gesamtleistung des Systems mit jedem neuen Gerät effizient wachsen.

Außerdem werden die früheren Bedenken gegenüber Edge Computing immer weniger. Edge-Geräte verfügen heute über robuste integrierte Cybersicherheitsfunktionen wie Secure Boot oder signierte Betriebssysteme und können damit die Systemsicherheit stärken.

Tobias Metsch, Regional Director Middle Europe bei Axis Communications(Bild:  Axis Communications)
Tobias Metsch, Regional Director Middle Europe bei Axis Communications
(Bild: Axis Communications)

4. Mobile Videosicherheit wächst

Mobile Videosicherheitslösungen verzeichnen Axis Communications zufolge ein starkes Wachstum unter anderem Dank verbesserte Konnektivität, Remote-Zugriff und Edge-AI. Gleichzeitig reduzieren technologische Fortschritte im Energiemanagement den Energieverbrauch und machen den Einsatz von Batteriespeichern und erneuerbaren Energien praktikabel – ohne Einschränkung der Leistungsfähigkeit. Offizielle Genehmigungen für mobile Lösungen lassen sich zudem oft einfacher einholen als für feste Installationen. Dadurch wird umfassende Sicherheit auch an Orten möglich, an denen der Einsatz von Sicherheitspersonal schwierig ist.

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