Umfrage unter 2.100 IT-Führungskräften Sicherheitsbedenken bremsen Innovation aus

Von Dr. Dietmar Müller 2 min Lesedauer

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HPE Aruba Networking hat in einer Studie die Balance zwischen Innovation und Risiko in Unternehmen ausgelotet. Denn neue Technologien scheinen unverzichtbar, um das Business voranzutreiben, öffnen aber immer neue Flanken für Cyberattacken. Diesen Spagat auszuhalten, ermüdet die IT-Teams zunehmend.

Neue Technologien sind für den Fortschritt unverzichtbar, öffnen aber auch neue Tore für Cyberattacken.(Bild:  Mediaparts - stock.adobe.com)
Neue Technologien sind für den Fortschritt unverzichtbar, öffnen aber auch neue Tore für Cyberattacken.
(Bild: Mediaparts - stock.adobe.com)

Die Künstliche Intelligenz (KI) treibt die Branche aktuell um wie wild. Die überwältigende Mehrheit der IT-Entscheider weltweit (91 %) betrachtet solche neuen Technologien jedoch als Gefahr für das Unternehmen beziehungsweise sagen diese, dass sie deswegen bereits einen Sicherheitsverstoß erlebt haben. 89 Prozent der Befragten erklärt aber gleichzeitig, dass ihr Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten ein hohes Maß an Innovation benötigt, um erfolgreich zu sein. Und 64 Prozent der IT-Führungskräfte weltweit sind der Meinung, dass sich Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit negativ auf die Bereitschaft ihres Unternehmens auswirken, in innovative Technologien zu investieren. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer Studie von HPE Aruba Networking mit dem Titel „The innovation vs risk conundrum: A compelling case for unified SASE“.

IT-Teams sind überlastet

IT-Innovationen treffen in der Regel auf Teams, die eh schon alle Hände voll mit der Verwaltung bestehender Systeme zu tun haben. Dessen ungeachtet erklärte die große Mehrheit (95 %) der IT-Führungskräfte die Digitalisierung als entscheidend, um in den nächsten 12 Monaten neue Einnahmequellen zu erschließen. Entsprechend nutzen oder planen die Unternehmen derzeit die Einführung von Technologien wie 5G (91 %), Künstliche Intelligenz (89 %) oder IoT und intelligente Sensoren (88 %).

Dennoch bezeichnen nur 45 Prozent der IT-Führungskräfte ihr Unternehmen als innovativ – und noch weniger sehen ihr Unternehmen als sicher (44 %). Es gibt auch eine wachsende Kluft zwischen den technischen Anforderungen und den Kompetenzen und Ressourcen der Unternehmen. 66 Prozent der Befragten sind besorgt über die Fähigkeit ihres Unternehmens, mit den neuesten technischen und digitalen Anforderungen Schritt zu halten. 55 Prozent geben an, dass ihre IT-Teams bereits überlastet sind.

Ohne Netzwerk-Sicherheit geht es nicht

Trotzdem können Unternehmen selbstredend nicht darauf verzichten, ihr Netzwerk möglichst vollumfänglich abzusichern. So investieren sie weiter in Security, zum Beispiel in Edge-to-Cloud-Sicherheitslösungen wie Security Service Edge (89 %), richtlinienbasierte Netzwerkzugangskontrolle (88 %) und Secure Access Service Edge (87 %). 61 Prozent der Befragten verliehen ihrer Hoffnung Ausdruck, dass Netzwerksicherheit zu mehr Innovation beitragen kann.

Über die Studie

Sapio Research hatte für die Studie „The innovation vs risk conundrum: A compelling case for unified SASE“ im Auftrag von HPE Aruba Networking bereits im Februar 2023 2.100 IT-Führungskräfte aus 21 Ländern, davon 100 aus Deutschland, befragt. Die Entscheider arbeiteten in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern, die in drei oder mehr Märkten tätig sind, aus Branchen wie dem Gesundheitswesen, dem Bildungswesen, der Fertigungsindustrie und dem Gastgewerbe.

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