Lancom Active Radio Control 2.0 Selbstlernendes Tool für optimiertes WLAN auf Knopfdruck

Von Bernhard Lück

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Lancom hat ein selbstlernendes Automations-Tool entwickelt, das WLAN-Installationen auf Basis realer Nutzungsdaten optimiert. Das zum Patent angemeldete Lancom Active Radio Control 2.0 soll den Administrationsaufwand senken.

Lancom Active Radio Control 2.0 bietet einen grafischen Vorher-nachher-Vergleich des WLAN-Zustands.(Bild:  Lancom)
Lancom Active Radio Control 2.0 bietet einen grafischen Vorher-nachher-Vergleich des WLAN-Zustands.
(Bild: Lancom)

Netzwerkadministratoren stehen vor der Herausforderung, drahtlose Netze so zu konfigurieren, dass Verfügbarkeit und Kapazität jederzeit gewährleistet sind. Kanalkonflikte, falsche Sendeleistung oder Störeinflüsse durch Fremdnetze führen nicht selten zu erheblichen Kapazitätseinbußen.

Radikale Vereinfachung bei voller Kontrolle

Mit Lancom Active Radio Control 2.0 (ARC 2.0) wird die WLAN-Optimierung jetzt radikal vereinfacht, so der Hersteller. Auf Basis von computergestütztem Lernen könne das Tool anhand der realen Nutzungsdaten die jeweils beste Konfiguration errechnen. Administratoren könnten je nach Dichte der Access Points zwischen drei Optimierungsschemata wählen oder sich für den Auto-Modus entscheiden. Ein Dashboard visualisiert sowohl den Ist-Zustand inklusive vorhandener Interferenzen durch Fremdnetze als auch eine Simulation des optimierten Netzes. Der Vorher-nachher-Vergleich soll Verbesserungspotenziale auf einen Blick sichtbar machen und ein risikofreies Austesten der Optimierungsoptionen ermöglichen. Administratoren behalten so jederzeit die volle Kontrolle. Nach Auswahl des gewünschten Optimierungsschemas genügt Lancom zufolge ein Klick, und die Konfigurationen werden automatisch angepasst. Das Ergebnis: Kanalkonflikte würden aufgelöst, Fremdnetze berücksichtigt, Kanalbreiten und Sendeleistung automatisch optimiert und Kapazitäten auf Basis des erlernten Nutzungsverhaltens dort bereitgestellt, wo sie gebraucht werden.

Granulare Konfigurationslogik

Neben den Optimierungsschemata bietet ARC 2.0 Administratoren außerdem die Möglichkeit, Parameter wie Kanalbreite, Sendeleistung und Priorisierung individuell anzupassen. Auch der Ausschluss einzelner Access Points von der Optimierung ist möglich. Ebenso können bestimmte Kanäle ausgeschlossen werden, um sie für andere Nutzer, koexistierende Funktechnologien, etwa zur Ansteuerung von ePaper-Displays, oder spezielle Anwendungen wie Audio- und Video-Applikationen freizuhalten. Regulatorische Kanalnutzungsvorgaben für Access Points im Outdoor-Bereich lassen sich laut Hersteller ebenfalls mit wenigen Klicks realisieren.

Massive Zeit- und Kostenersparnis

Mit ARC 2.0, so Lancom, sollen selbst weniger erfahrene Administratoren in die Lage sein, große Installationen zu managen, bei denen eine händische Konfiguration kaum noch möglich ist – ein wichtiger Wettbewerbsvorteil, um auch in Zeiten von Fachkräftemangel einen reibungslosen Netzbetrieb sicherzustellen. Schon bei der Erstinstallation erfolge das Einrichten des WLANs auf Knopfdruck vollautomatisiert – eine massive Zeit- und Kostenersparnis. Durch das selbstlernende Optimierungsverfahren würden Netzwerkmanager entlastet, zugleich werde für jedes Szenario – vom Office-, Hotel- oder Klinik-WLAN bis hin zu Großinstallationen in Stadien und Event-Arenen – die bestmögliche WLAN-Performance realisiert.

Lancom Active Radio Control 2.0 soll ab Dezember 2022 als Teil des WLAN-Managements über die Lancom Management Cloud bereitgestellt werden. Für alle Netzwerke mit gültigen Lizenzen stehe ARC 2.0 ohne weitere Kosten zur Verfügung, selbst für Bestandsinstallationen.

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