Netzwerk und Infrastruktur Security, Sichtbarkeit und KI sind die Gradmesser für das IT-Netzwerk von morgen

Von Sylvia Lösel 2 min Lesedauer

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Die IT-Welt war schon immer schnelllebig. KI beschleunigt die Sache allerdings nochmals und hat natürlich Auswirkungen auf die Infrastruktur von Unternehmen. Wie kann man hier agil und flexibel bleiben? Kai Welsch, Business Manager Networking bei Bechtle, zu Trends, Herausforderungen und Lösungen.

Kai Welsch, Business Manager Networking bei Bechtle(Bild:  Bechtle)
Kai Welsch, Business Manager Networking bei Bechtle
(Bild: Bechtle)

ITB: Von On-Premises bis Network as a Service: welcher Kunde interessiert sich für welches Modell, und warum?

Welsch: On-Premises-Modelle finden sich oft bei mittleren und großen Unternehmen, die bereits eine etablierte IT-Infrastruktur haben und die volle Kontrolle über ihre Daten und Systeme behalten möchten. Network as a Service (NaaS) kann für Start-ups bis hin zu mittleren und großen Unternehmen interessant sein. Ein großer Vorteil von NaaS ist die Agilität und die Möglichkeit zur Skalierung – prädestiniert zum Beispiel für Unternehmen aus den Bereichen Einzelhandel, Finanzdienstleistung, Gesundheitswesen oder Bildung, die über verteilte und gleichartige Netzwerk-Infrastrukturen verfügen. Einige Unternehmen entscheiden sich für ein Hybridmodell, das eine Kombination aus On-Premises und NaaS nutzt, um von den Vorteilen beider Modelle zu profitieren.

ITB: Welche Herausforderungen haben ihre Kunden in Bezug auf Netzwerke und ihre Infrastruktur?

Welsch: Die häufigsten Herausforderungen sind fehlende Agilität, Performance und Skalierbarkeit, Digital Experience und Sicherheit der Infrastruktur. Die Anforderungen ändern sich zudem ständig, da Unternehmen neue Anwendungen und Cloud-Services einführen und operative Abläufe optimieren. Auch die Erwartungen der Mitarbeitenden an die Verfügbarkeit und Performance von Anwendungen sind sehr hoch – unabhängig davon, wo sie sich gerade befinden bzw. wo die genutzten Services produziert werden.

ITB: Was bieten die Lösungen Cisco Meraki und HPE Aruba und inwiefern lösen Sie die Probleme der Kunden?

Welsch: Die Cisco Meraki Plattform ist eine cloudbasierte Netzwerklösung, die es Unternehmen ermöglicht, ihre IT einfach und sicher über eine zentrale Plattform zu betreiben. Das HPE Aruba Portfolio umfasst Lösungen für Edge, Campus, Rechenzentrum und Cloud und bietet somit eine einheitliche Infrastruktur. HPE Aruba bietet mit Central ebenfalls eine cloud-basierte Netzwerklösung an. Wir bei Bechtle haben für beide Hersteller entsprechende NaaS-Lösungen im Portfolio.

ITB: Welche künftigen Themen und Trends sehen Sie im Netzwerk- und Infrastruktur-Umfeld?

Welsch: Neben Megatrends wie KI und Security sehe ich als weiteres übergreifendes Thema Transparenz und Sichtbarkeit. Transparenz und Sichtbarkeit in der IT sind von zentraler Bedeutung, da sie eine geschäftsorientierte IT-Strategie ermöglichen. Sie tragen zur Verbesserung der Sicherheit bei, indem sie einen klaren Überblick über physische und virtuelle Infrastrukturen bieten. Insgesamt trägt eine transparente IT dazu bei, die Effizienz und Resilienz eines Unternehmens zu steigern.

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