3,9 Milliarden US-Dollar für Sophos-Übernahme Security-Hersteller Sophos steht vor Übernahme

Autor: Sylvia Lösel

Das auf IT-Security spezialisierte Unternehmen Sophos könnte bald der Beteiligungsgesellschaft Thoma Bravo gehören. Die Amerikaner, die auch Anteile an McAfee halten, bieten 3,9 Milliarden US-Dollar für den britischen Security-Hersteller.

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Die Beteiligungsgesellschaft Thoma Bravo will den britischen Security-Spezialisten Sophos übernehmen.
Die Beteiligungsgesellschaft Thoma Bravo will den britischen Security-Spezialisten Sophos übernehmen.
(Bild: metamorworks - stock.adobe.com)

Seit längerem liefen offenbar schon Verhandlungen. Nun hat der britische Sicherheitsspezialist Sophos bekanntgegeben, dass ihm ein Übernahmeangebot der amerikanischen Beteiligungsgesellschaft Thoma Bravo in Höhe von 3,9 Milliarden US-Dollar vorliegt. Dies entspricht 7,4 US-Dollar pro Aktie und sei damit ein gutes Angebot, wie der Sophos-Verwaltungsrat findet. Er will das Angebot annehmen.

Sophos fokussiert sich auf Viren- und Datenschutzlösungen sowie Verschlüsselungssoftware für Privatleute, Unternehmenskunden und öffentliche Einrichtungen. Seit 2015 werden die Aktien von Sophos an der Londoner Börse gehandelt. Der Hauptsitz des 1985 gegründeten Unternehmens ist in Abingdon.

Thoma Bravo hat in seiner langjährigen Firmengeschichte bereits mehr 200 Software- und Technologieunternehmen übernommen, Sophos allerdings wäre die erste außerhalb der USA – das berichtet die Financial Times. Zum Who's who der Beteiligungen gehören unter anderem Symantec, Barracuda, Imperva und Veracode. Der CEO des Security-Herstellers, Kris Hagerman, betont, dass Thoma Bravo Sophos als eigenständiges Unternehmen weiterführen und ihm die Gelegenheit geben wolle, „zu wachsen, zu expandieren und eigenständig im Markt aufzutreten“"

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