Western Digital Openflex Data24 3200 und Ultrastar DC SN655 Schnellere Datacenter-Hardware mit PCIe Gen4

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Mehr Leistung durch PCI-Express Gen4: Western Digital kündigt die NVMe-oF-Storage-Plattform Openflex Data24 3200 an. Begleitend kommen die PCIe-Gen4-Datacenter-SSD Ultrastar DC SN655 und eine neue Generation von Rapidflex Netzwerkadaptern.

Western Digital aktualisiert seine NVMe-oF-Speicherplattform: Die OpenFlex Data24 3200 nutzt jetzt als Speichermedien Dual-Port-SSDs mit PCIe-Gen4-Interface. Eine entsprechende SSD hat der Hersteller mit der Ultrastar DC SN655 ebenfalls vorgestellt.(Bild:  Western Digital)
Western Digital aktualisiert seine NVMe-oF-Speicherplattform: Die OpenFlex Data24 3200 nutzt jetzt als Speichermedien Dual-Port-SSDs mit PCIe-Gen4-Interface. Eine entsprechende SSD hat der Hersteller mit der Ultrastar DC SN655 ebenfalls vorgestellt.
(Bild: Western Digital)

Mit der Openflex Data24 3200 bringt Western Digital eine aktualisierte und optimierte Version der vor drei Jahren vorgestellten NVMe-oF-Speicherplattform auf den Markt. Die neue Gerätegeneration bietet weiterhin Platz für bis zu 24 NVMe-SSDs auf zwei Höheneinheiten, basiert jetzt allerdings auf Hardware mit PCI-Express-Gen4-Unterstützung. So kommen nun Dual-Port-NVMe-SSDs mit PCIe-Gen4-Interface zum Einsatz, die eine höhere Leistung liefern als die Ultrastore DC SN840 im bisherigen Modell. Wahrscheinlich setzt Western Digital die ebenfalls neu vorgestellte Ultrastar DC SN655 ein, nennt aber noch keine Details.

Die Speicherkapazität der redundant aufgebauten Openflex Data24 3200 beträgt weiterhin 368 TB. An den im Gerät integrierten Rapidflex-C2000-Netzwerkadaptern können bis zu sechs Hosts direkt angeschlossen werden. Alternativ ist über die Open Composable API die Nutzung als disaggregierte Storage-Ressource in einer Open Composable Infrastructure möglich. Mittels geeigneter Switches kann die Anbindung weiterer Hosts und die Einbindung weiterer Openflex Data24-Plattformen realisiert werden. Neu ist ebenfalls, dass nun neben RDMA over Converged Ethernet (RoCE) auch NVMe/TCP unterstützt wird.

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Rapidflex C2000-Controller

Western Digital hat 2019 den NVMe-oF-Startup Kazan Networks übernommen, dessen NVMe-oF-Netzwerkadapter unter dem Namen Rapidflex auf den Markt gebracht und für die eigenen Plattformen verwendet. Mit Rapidflex C2000 und A2000 folgt nun eine neue Generation mit PCIe-Gen4-Schnittstelle. Die über 16 Lanes angebundene C2000 ist eine PCIe-Adapterkarte mit zwei 100GbE-Anschlüssen und damit einer gegenüber der C1000 verdoppelten Bandbreite. Neu ist, dass die Rapidflex C2000 nun nicht nur als Target, sondern ebenfalls als Initiator arbeiten kann. So ist es möglich, die mit 13 Watt sparsame Karte auch im Server einzusetzen. Den auf der C2000 eingesetzten A2000-Controller bietet Western Digital als ASIC auch separat an.

Ultrastar DC SN655

Die Ultrastar DC SN655 ist laut Western Digital eine günstige Dual-Port-NVMe-SSD mit PCIe-Gen4-Interface für den Enterprise-Einsatz. Sie ist mit Speichergrößen zwischen 3,84 und 15,36 TB verfügbar und eignet sich Western Digital zufolge für Storage-Anwendungen und gemischte Workloads. Die SSD im U.3-Formfaktor basiert auf einem von Western Digital entwickelten NVMe-1.4b-Controller und 3D-TLC-NAND der BiCS5-Generation mit 112 Layern. Beim sequentiellen Lesen soll die DC SN655 bis zu 6,8 GB/s erreichen und beim sequenziellen Schreiben maximal 3,7 GB/s. Für den wahlfreien Zugriff gibt der Hersteller 1,1 Millionen beziehungsweise 125.000 IOPS an, jeweils mit niedriger Latenz. Die Haltbarkeit liegt zwischen 5,5 und 22 PBW, die prognostizierte mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen bei 2,5 Millionen Stunden. An Bord sind zudem Enterprise-Funktionen wie Stromausfallschutz und End-to-End-Datenschutz.

Die Openflex Data24 3200, der Rapidflex C2000 und die Ultrastar DC SN655 sind derzeit noch im Sampling, werden also erst später verfügbar sein. Einen genauen Termin nennt der Hersteller noch nicht.

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