Cloud Native scheint in erster Linie ein Trend für Entwickler und IT-Betriebsteams zu sein. Zunehmend beschäftigen sich auch IT-Entscheider damit. Auf der „Cloud Native Virtual Conference 2021“, der noch dieses Jahr eine Vor-Ort-Veranstaltung folgen soll, konnten sich alle Beteiligten und noch Unbeteiligten mit dem Thema auseinandersetzen.
Die Vogel IT-Akademie und Crisp Research wollen die CLOUD NATIVE Virtual Conference 2021 im Oktober als Vor-Ort-Event wiederholen.
(Bild: Vogel IT-Medien)
Die Definition hinter dem Begriff „Cloud Native“ ist ebenso weit gefasst, wie die Zahl der Lösungen innerhalb des Ökosystems groß ist. Der Trend selbst steckt hierzulande noch in der Frühphase seiner Entwicklung und erregt dennoch großes Interesse, natürlich auch bei CIOs und Unternehmensentscheidern.
Viele von ihnen finden gerade erst heraus, was Cloud Native für ihre IT- und Anwendungslandschaft bedeutet und welches Potenzial der Ansatz birgt. Gleichzeitig sind aber schon heute erste IT-Umgebungen, die Cloud-Native-Komponenten nutzen, im Aufbau befindlich oder gar im produktiven Einsatz.
Auf der „CLOUD NATIVE Virtual Conference 2021“ bot sich Ende Januar die Gelegenheit, Expertenmeinungen zum Thema zu hören und Anbieter kennenzulernen. Chat, „Networking-Karussell“ und Cloud Native Café luden außerdem dazu ein, sich mit Kollegen und Anbietern auszutauschen. Spannende Keynotes gaben interessante Einblicke in aktuelle Organisationsmodelle, die Trends der CNCF (Cloud Native Computing Foundation), digitale Plattformen und konkrete Anwendungsfälle.
Die Ideen mit ‚Karussell‘, Moderation in und zwischen den Slots fand ich sehr passend – tolle Veranstaltung. Super organisiert und wirklich engagierte Menschen, ihr und die Redner.
Stephan aus Hamburg
Viele versierte Sprecher waren dabei vor Ort. Nun ja, nicht wirklich, denn das ließ die aktuelle Lage eben nicht zu. Den virtuellen Rahmen für die Veranstaltung bildete eine Konferenzplattform, die sich bereits 2020 bei den Events der Vogel IT-Akademie beweisen konnte: „Die beste Online-Konferenzplattform, die ich bisher genutzt habe. Sehr intuitive Bedienung und gute Performance“, lobte im Chat beispielsweise Thomas Knauer aus Frankfurt.
Die CNCF vertrat Bill Mulligan, Cloud Native Evangelist der weltweit führenden Organisation und damit ausgewiesener Experte. Wer wäre besser in der Lage gewesen, einen Überblick über das Cloud-Native-Ökosystem und die Arbeit der Community zu geben? In seiner Keynote beleuchtete er, wie und mit welchen Cloud-Native-Technologien Unternehmen ihren IT-Stack modernisieren können.
Neben technischen Aspekten durften bei der Konferenz auch organisatorische und strategische Betrachtungen nicht fehlen. So sprach Prof. Dr. Alexander Benlian, Professor für Wirtschaftsinformatik an der TU Darmstadt, über DevOps-Praktiken als Katalysator für Cloud-Native-Projekte. Seinen Vortrag reicherte er dabei mit zwei Fallstudien an, die sowohl Worst als auch Best Practices beleuchteten. Aufzeichnungen einiger Keynotes und Sessions der Cloud Native Conference 2021 stehen natürlich zur Verfügung.
Wie ist die Stimmung und Marktlage in Deutschland?
Als Experte durfte sich auch der Mitautor dieses Beitrags, Maximilian Hille, zu dem Reifegrad und den Einsatzszenarien von Cloud Native in Unternehmen äußern. Mit Blick auf die Konferenz lautet sein Fazit zum deutschsprachigen Markt: „Obwohl einige inländische Hersteller und vor allem Dienstleister schon frühzeitig den Cloud-Native-Trend erkannt haben und tiefe Kompetenzen aufgebaut haben, ist Cloud Native noch sehr bilingual und nicht im Alltag der DACH-Region angekommen.“
Die Marktbetrachtungen seines Arbeitgebers und Mitveranstalters Crisp Research zeigen: Es sind vor allem einzelne Insellösungen und punktuelle Cloud-Native-Projekte, die in der Anwendungsentwicklung oder dem Betrieb unterstützen bzw. für einzelne Anwendungsbereiche im Web-, Mobile- oder Digital-Umfeld genutzt werden. Gleichsam hat die Konferenz aber gezeigt, dass viele Unternehmen einen verstärkt ganzheitlichen Ansatz für Cloud Native verfolgen wollen.
Eine super Möglichkeit, in der aktuellen Situation mal wieder ein paar wichtige Informationen zu erhalten.
Alexander aus Bad Nauheim
Für die Zukunft ist also zu erwarten, dass Organisationsmodelle (DevSecOps), strategische Ausrichtung (Digitale Plattform- & API-Ökonomie) und Technologielandschaft (Kubernetes, Container, Self Healing Environments) zusammenhängen und die neue Generation der digitalen Infrastruktur bilden. Dies kann vom Migrationsszenario der eigenen VMware-Landschaft bis hin zur Cloud-Native-Landschaft auf der (weitgehend) grünen Wiese reichen, die sukzessive die Bestandssysteme und Architekturen ablösen.
Die Cloud Native Conference als Präsenz- oder Hybrid-Veranstaltung
Über den Tag verteilt fanden sich übrigens 287 Teilnehmer auf der Konferenzplattform ein, um den fünf Keynotes, zehn technischen Sessions, zwei Panel-Diskussionen und zwei Deep Dives zu lauschen. In der virtuellen Lobby führten Lydia Wagemann und Franziska Magai durch die Veranstaltung, die Vorträge in den zwei Tracks wurden von Vera Nikolic und Svenja Mohn betreut, emsig unterstützt vom übrigen Team der Vogel IT-Akademie.
Ich finde es super, wie ihr euch engagiert und die Konferenz auf die Beine stellt. Dickes Lob und hoffentlich bis bald bei einer Präsenzveranstaltung.
Tobias aus Hamm
Der Erfolg der virtuellen Konferenz zeichnete sich schon im Vorfeld ab und brachte eine Folgeveranstaltung auf den Plan. Diese soll – sofern es die Lage zulässt – voraussichtlich am Dienstag, 19. Oktober, in Würzburg gastieren. Ob es sich dann um ein echtes Aufeinandertreffen oder einen Hybrid aus Vor-Ort- und Online-Treffen handelt, wird sich erst noch zeigen. Interessierte sind auf jeden Fall herzlich dazu eingeladen, sich für die Teilnahme an der Cloud Native Conference 2021 vormerken zu lassen.
Stand: 08.12.2025
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* Maximilian Hille ist Head of Consulting bei Crisp Research, den Marktforschern von Cloudflight.