Angetestet: Asus Zenscreen OLED MQ16AH Origami-Monitor mit brillantem OLED-Panel

Von Klaus Länger

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Mit einem brillanten OLED-15,6-Zoll-Screen ist der superflache Zenscreen MQ16AH in unserem Hand-on-Test ausgestattet. Das portable Full-HD-Display wiegt mit Folio-Hülle nur 999 Gramm. Für das Aufstellen des Monitors ist allerdings eine eigene Faltanleitung notwendig.

Das 15,6 Zoll große Full-HD-OLED Panel im portablen Zenscreen MQ16AH liefert leuchtende Farben und ein tiefes Schwarz. Ein Manko: Für die als Aufsteller dienende Hülle braucht man eine Faltanleitung. (Bild:  Vogel-IT Medien)
Das 15,6 Zoll große Full-HD-OLED Panel im portablen Zenscreen MQ16AH liefert leuchtende Farben und ein tiefes Schwarz. Ein Manko: Für die als Aufsteller dienende Hülle braucht man eine Faltanleitung.
(Bild: Vogel-IT Medien)

Mehr als ein Dutzend portable Monitore umfasst mittlerweile die Zenscreen-Familie von Asus. Der Zenscreen OLED MQ16AH ist allerdings das einzige Modell mit OLED-Panel. Die organischen Leuchtdioden, die ohne Hintergrundbeleuchtung auskommen, sorgen dabei nicht nur für ein superdünnes Design – oberhalb der Anschlüsse ist der Monitor nur fünf Millimeter dick – sondern auch für ein Bild mit knackigen Farben und extrem hohen Kontrast. HDR wird ebenfalls unterstützt. Laut Hersteller deckt der Monitor den für digitale Filme gebräuchlichen DCI-P3-Farbraum zu 100 Prozent ab. Die Augen schont ein hardwarebasierter Blaulichtfilter, ohne die Farbdarstellung zu beeinträchtigen.

Bei der Auflösung liefert das spiegelnde 15,6-Zoll-Panel allerdings nur die im Business-Sektor üblichen 1.920 x 1.080 Bildpunkte und auch eine Touch-Funktion fehlt. Die maximale Helligkeit gibt Asus mit 400 Nits an. Im OSD, das über vier Tasten auf der linken Seite des Displays bedient wird, finden sich unter anderem Splendid-Einstellungen, mit denen die Anzeige für verschiedene Anwendungen wie Video, Filme, dunkle Inhalte oder das Lesen am Bildschirm optimiert wird.

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Falten mit Anleitung: Folio-Cover als Aufsteller

Im Gegensatz zum Zenscreen Ink MB14AHD, den wir ebenfalls im Hands-on-Test hatten, verfügt der Zenscreen OLED nicht über einen ausklappbaren Standfuß. Stattdessen dient das magnetisch am Monitor befestige Folio-Cover als Aufsteller für vier verschiedene Neigungswinkel und eine vertikale Position, wenn es entsprechend gefaltet wird. Ein Faltblatt mit Grafiken erklärt, wie das zu geschehen hat, denn intuitiv ist das Prozedere nicht. Für die automatische Drehung des Bildschirm-Inhalts ist zudem die Installation der Display-Widget-Software nötig.

Auch für Rechner ohne USB-C

An Anschlüssen sind insgesamt drei USB-C-Ports sowie ein Mini-HDMI-Eingang vorhanden. Zwei der USB-C-Buchsen, jeweils eine auf jeder Seite des Displays, empfangen ein DisplayPort-Signal von entsprechend ausgestatteten Rechnern und dienen gleichzeitig der Stromversorgung. Der dritte dient nur als Anschluss für das im Lieferumfang enthaltene 18-Watt-Netzteil, das benötigt wird, wenn der HDMI-Eingang genutzt, oder nicht genügend Strom über USB-C geliefert wird. Auf der Rückseite des Displays ist zudem ein Schraubgewinde für Kamera-Stative angebracht, die auch als Monitorhalterung dienen können. Lautsprecher haben in dem dünnen Display keinen Platz gefunden.

Auf der Vorderseite des Zenscreen OLED sitzt ein Näherungssensor. Ist der User nicht anwesend, geht der Monitor nach einer Minute in den Energiesparmodus und wacht bei Rückkehr wieder auf. Allerdings erfasst der Sensor nur einen ­Bereich bis zu 50 Zentimeter, was in der Praxis zu wenig ist, da der Monitor so ständig schlafen geht. Allerdings ist die Funktion per Default im OSD deaktiviert und sie ist auch für den Schutz des OLED-­Panels nicht notwendig. Denn gegen den Memory­-Effekt hat Asus einen eigenen Bildschirmschutz durch Pixelverschiebung integriert.

Tolles Panel mit Verbesserungspotenzial

Der Zenscreen OLED liefert als Zusatzmonitor am Notebook eine tolle Bildqualität mit leuchtenden Farben und tiefem Schwarz, die vor allem bei Inhalten wie Fotos oder Videos zum Tragen kommt. Zudem unterstützt der Monitor HDR. Mit einem Gewicht von knapp einem Kilogramm einschließlich des Folio-Covers ist der Bildschirm zudem sehr gut transportabel. Allerdings hätten wir uns statt der umständlichen Schutzhülle einen stabilen ausklappbaren Standfuß gewünscht – auch angesichts des Preises von mehr als 480 Euro (UVP).

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