LG Ultra PC 14U70Q und 16U70Q Notebooks mit AMD Ryzen von LG

Von Klaus Länger

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LG zählt nun ebenfalls zu den Notebook-Herstellern, die Geräte mit AMD-Ryzen-Prozessor anbieten. In den Ultra-PC-Modellen mit 14- oder 16-Zoll-Display kommen die leichter lieferbaren CPUs der Serie 5000 auf Zen-3-Basis mit Radeon-Vega-GPU zum Einsatz.

Die als Ultra PC bezeichneten LG-Notebooks mit AMD-Ryzen-Prozessor kommen in zwei Größen auf den Markt: Als 1.290 Gramm leichter 14-Zöller und als 16-Zöller mit einem Gewicht von 1.600 Gramm. (Bild:  LG)
Die als Ultra PC bezeichneten LG-Notebooks mit AMD-Ryzen-Prozessor kommen in zwei Größen auf den Markt: Als 1.290 Gramm leichter 14-Zöller und als 16-Zöller mit einem Gewicht von 1.600 Gramm.
(Bild: LG)

Nach den Gram-Notebooks mit Intel-CPU bringt LG nun auch Mobilrechner mit Ryzen-Prozessor von AMD auf den Markt. Den Anfang machen 14- und 16-Zoll-Notebooks, die der Hersteller auf den Namen Ultra PC getauft hat. Sie werden jeweils als Consumer-Varianten mit Windows 11 Home und als B2B-Geräte mit Windows 11 Pro und zusätzlich zwei Jahren ProCare-Vor-Ort-Austauschservice angeboten. Sowohl im 16-Zöller Ultra PC 16U70Q, als auch im 14 Zoll großen 14U70Q verwendet LG matte IPS-Panels mit 16:10-Seitenverhältnis und 1.920 x 1.200 Pixel. Einen Unterschied gibt es bei der maximalen Helligkeit: 250 cd/m² beim 14-Zöller und 300 cd/m² beim 16-Zöller.

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Ryzen-5000-Refresh-CPUs

LG setzt in den Notebooks Ryzen-U-Mobilprozessoren der Serie 5000 ein und nutzt auch deren integrierte Grafikeinheit. Sie zählen größtenteils zur Barcelo-Generation, die Anfang des Jahres gemeinsam mit den Ryzen-6000-Modellen als Refresh der vorhergehenden Czezanne-Generation vorgestellt wurden. Die CPU-Leistung der Zen-3-Prozessoren hat AMD hier etwas angehoben, die Taktrate der integrierten Radeon-Vega-GPUs dafür minimal abgesenkt. Die in TSMCs N7-Prozess hergestellten CPUs sind wohl leichter verfügbar, als die Ryzen-6000-CPUs, die der Chipfertiger im feineren N6-Prozess herstellt. Die B2C-Variante des Ultra PC ist mit drei verschiedenen CPUs lieferbar: Dem Zen-2-Quadcore-Prozessor Ryzen 3 5300U (Lucienne) als Einstiegsoption sowie den Barcelo-Modellen Ryzen 5 5625U mit sechs und dem Ryzen 7 5825U mit acht Kernen. Bei den Business-Modellen entfällt laut LG der Ryzen 3 und beim 14-Zöller der Ryzen 7. Die B2B-Geräte stattet LG grundsätzlich mit 16 GB LPDDR4x aus, die Consumer-Modelle teilweise mit 8 GB. Die M.2-SSDs fassen entweder 512 GB oder 1 TB an Daten und Programmen. In den Aluminiumgehäusen sitzen in beiden Größenvarianten 72-Wh-Akkus, die beim 14-Zöller laut LG bis zu 21 Stunden Videowiedergabe ermöglichen. Der 16-Zöller gibt eine Stunde früher auf.

Die Stromversorgung läuft über den USB-C-Port, der gleichzeitig als Docking-Schnittstelle fungiert.

Über dem Display sitzt eine HD-Webcam mit zusätzlichen IR-Sensor für Windows Hello. Die Kameras arbeiten im Zusammenspiel mit der KI-basierten Software LG Glance by Mirametrix zudem als Anwesenheitssensor. Neben dem automatischen Abmelden schützt die Software vor unerwünschtem Mitlesen und verschiebt bei der Arbeit mit zusätzlichen Monitoren den Mauszeiger oder sogar Fenster automatisch auf das Display, das gerade im Fokus der Augen liegt.

Die Geräte sind ab sofort verfügbar, allerdings nicht in allen Prozessorvarianten. So ist das 14-Zoll-Einstiegsmodell mit Ryzen 3 für 899 Euro (UVP) derzeit nicht lieferbar.

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