Systemhaus unter neuer Führung Michael Schönrock kehrt ACP den Rücken
Das Engagement von Michael Schönrock beim Systemhaus ACP war nur von kurzer Dauer. Seinen CEO-Posten übernimmt nach nur sieben Monaten der ACP-Aufsichtsrat Urs Fischer.
Anbieter zum Thema
Ab sofort ist Michael Schönrock nicht mehr CEO des Wiener IT-Systemhauses ACP. Seinen Posten übernimmt der Schweizer Urs Fischer. Für den neuen Posten tritt der 54-Jährige aus dem Aufsichtsrat von ACP aus, dem er sei Mitte 2007 angehört.
Vorher war Fischer in verschiedenen ITK-Unternehmen, beispielsweise bei Hewlett-Packard Schweiz als Country General Manager, bei Ascom in Bern und bei Sunrise Communications jeweils als CEO tätig. In früheren Jahren arbeitete der diplomierte Maschineningenieur unter anderem bei Compaq in München und IBM in Zürich.
Michael Schönrock will künftig ACP zufolge »neue Aufgaben außerhalb der ACP wahrnehmen«. Erst am 1. Mai 2008 hatte er die Stelle bei dem Systemhaus angetreten (IT-BUSINESS berichtete). Damals versprach Schönrock unter anderem, Werte wie »Zuverlässigkeit und Qualität, für die das Unternehmen steht, weiterzutragen.« Auch für den deutschen Unternehmenszweig hatte er Zukunftspläne geschmiedet).
Die unter Schönrock initiierten Reorganisationsmaßnahmen will ACP konsequent umsetzen und die Wachstumsstrategie durch Fokussierung auf Dienstleistungen und Akquisitionen im deutschsprachigen Europa beibehalten. Die Geschäftsführung besteht nun aus Urs Fischer als CEO und dem CFO Rainer Kalkbrener.
(ID:2018822)