Kooperation für größere Nachhaltigkeit Mehr Energiemanagement, weniger Verbrauch

Von Dr. Dietmar Müller 2 min Lesedauer

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Ein gemeinsam von Capgemini und Schneider Electric entwickeltes „Energy Command Center“ soll Anlagen in Gebäuden, einschließlich Rechenzentren oder Räumen mit kritischen Umgebungsbedingungen, überwachen und für weniger Stromverbrauch sorgen.

Aiman Ezzat, CEO von Capgemini.(Bild:  Capgemini Newsroom/Canva)
Aiman Ezzat, CEO von Capgemini.
(Bild: Capgemini Newsroom/Canva)

Schneider Electric und Capgemini sind eine strategische Kooperation eingegangen, deren erste Frucht das „Energy Command Center“ ist. Es handelt sich um eine Managementplattform, die den Weg zu einem intelligenteren und umweltfreundlicheren Gebäudemanagement sowie einer effizienteren Energienutzung ebnen soll.

Das Energy Command Center steuert dafür alle energieverbrauchenden Anlagen in Gebäuden, einschließlich Rechenzentren oder Räumen mit kritischen Umgebungsbedingungen. Die Plattform kombiniert künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML) mit IoT-Technologien, um kritische Betriebsabläufe oder die Gesamtleistung aller Energieanlagen zu messen und zu prognostizieren. Es nutzt Echtzeitdaten zu Energieverbrauch und CO2-Emissionen in Kombination mit modularen und interoperablen Technologien für das Gebäudemanagement.

So sollen sich der Energieverbrauch und die Energiekosten von Fabriken, Büros und andere Infrastruktureinrichtungen senken sowie definierte Unternehmensziele wie eine Netto-Null-Energiebilanz erreichen lassen. Schneider Electric bietet dazu passende Netzwerkprodukte, Edge-Control-Anwendungen und Beratungen. Capgemini steuert sein Know-how in den Bereichen Datenintegration und -verarbeitung, KI und ML sowie bei der Integration von Produkten und Software in eine zentrale Entscheidungsplattform bei.

Pilotbetrieb an acht indischen Standorten

Ein Prototyp der Lösung wird seit 2022 an den acht Hauptstandorten von Capgemini in Indien getestet. Dort ermöglichten sie eine effiziente, standortübergreifende Überwachung und Steuerung der Energieversorgung in Echtzeit sowie die Reduzierung und Optimierung des Energieverbrauchs über eine zentrale Plattform. Die Folge: Eine Reduktion des Energieverbrauchs um 29 Prozent.

„Capgemini ist fest davon überzeugt, dass digitale Technologien und Daten ein unglaubliches, bisher ungenutztes Potenzial zur Beschleunigung der Energiewende bergen. Diese Vision und das Engagement, dieses Potenzial zu heben, teilen wir mit Schneider Electric“, so Aiman Ezzat, CEO von Capgemini. „Wir befinden uns in einer entscheidenden Phase der Energiewende. Wir freuen uns daher sehr, unsere Kräfte zu bündeln und unser Technologie- und Daten-Know-how mit den Lösungen von Schneider Electric zu kombinieren. Gemeinsam können wir Unternehmen dabei unterstützen, ihren Weg zur Dekarbonisierung der Energieversorgung zu steuern und zu beschleunigen.“

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