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Den Einstieg in die Management-Laufbahn begann der heute 45-Jährige nach seinem Studium mit einer Trainee-Ausbildung bei Otto in Hamburg. Im Anschluss übernahm er verschiedene Otto-Projekte, bei denen er sich mit der vertrieblichen Organisation und der Vernetzung von Groß-, Einzel- und Versandhandel beschäftigte.
Nach drei Jahren wechselte er zum Energiekonzern RWE im Thüringer Wald, um dort die Holding Strukturen aufzubauen. »Doch nach drei Jahren war die Sehnsucht zum Handel zu groß«, fährt Lorenz fort. »Daher nahm ich die Gelegenheit wahr, bei der Rewe-Tochter Selgros als Geschäftsleiter des Hamburger Großmarktes Fegro/Selgros einzusteigen.«
Es folgte ein Ruf in die Zentrale nach Neu-Isenburg, wo er den nationalen Außendienst, das Marketing und die Expansion verantwortete. Schließlich kam das Angebot für den internationalen Karriereschritt mit dem Posten als CEO für Selgros Polen. »Dort verantworte ich noch bis Anfang Oktober 4.000 Mitarbeiter, Vertrieb, Marketing, Revision sowie Einkaufsbelange. Ich bin dabei, die Geschäfte ordentlich zu übergeben. Danach werde ich mich mit vollem Engagement Electronic Partner widmen«, so der künftige Medimax-Geschäftsführer.
Offenheit wichtig
Seine Erwartung an das neue Betätigungsfeld sind unter anderem Mitarbeiter, die offen auf ihn zugehen. »Wir bewegen uns in einem extrem innovativen Markt. Da brauchen wir kreative Ideen und absolute Offenheit.« Dementsprechend sei seine Tür immer offen, auch wenn er nicht soviel Zeit im Büro verbringen werde. »Ich bin ein Mann der Fläche und suche den Kontakt zu den Menschen im Verkauf.«
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