Der große B2B-Gehaltsreport Licht und Schatten bei den IT-Gehältern
Wer zahlt wie viel, und wo können Sie mehr verdienen? Bei einem Hersteller, Distributor oder vielleicht doch bei einem der Dienstleister oder Service Provider? „Der große B2B-Gehaltsreport“ von Vogel Business Media und Jobware gibt detaillierte Einblicke, dank derer auch Sie mit konkreten Zahlen Ihre Verhandlungsposition stärken können.
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„Hey Boss, ich will mehr Geld!“ Die Äußerung dieses Wunsches ist für Angestellte in der Regel eine Hürde, die sie nicht ohne Weiteres nehmen. Für verantwortungsbewusste Vorgesetzte führt sie zu einer Gratwanderung zwischen der Anerkennung der geleisteten Arbeit und der meist unvermeidlichen Ablehnung mit Verweis auf wirtschaftliche Gegebenheiten oder Gerechtigkeitsgrundsätze.
Auf der einen Seite mögen für manchen die aus einer Berliner Satire-Zeitschrift stammenden geflügelten Worte von 1898 ein Leitmotiv sein: „Gehe nicht zu deinem Ferscht, wenn du nicht gerufen werscht.“ Doch auch wer die Nähe zum Chef schätzt und sucht, äußert diese Forderung in der Regel nur nach reiflicher Überlegung mit Blick auf die eigene Leistung, die mehr Gehalt zu rechtfertigen scheint: sei es im Vergleich mit branchenüblichen Löhnen oder wegen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Zielgenau verhandeln
Treffende Argumente sind auf jeden Fall das A und O in der Verhandlung mit dem auf die Personalkosten achtenden Vorgesetzten. Angestellte im IT-Bereich scheinen passende Gründe – jedenfalls aus ihrer Warte – immer häufiger zu haben. Gemäß einer Untersuchung des Personaldienstleisters Robert Half Technology, die im Sommer 2015 vorgestellt wurde, macht jeder zweite Technologie- und IT-Verantwortliche in Deutschland die Erfahrung, dass seine Mitarbeiter in den vergangenen Jahren „häufiger als üblich“ eine Gehaltserhöhung eingefordert haben.
Dafür gibt es mehrere Ursachen: 87 Prozent der deutschen IT-Chefs finden es herausfordernd, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Eine erste Begründung für den Wunsch nach einem höheren Einkommen. 54 Prozent der CIOs und CTOs identifizieren besser bezahlte Jobangebote als Hauptgrund für häufigere Gehaltsverhandlungen. Ein zweites Argument für mehr Lohn. Fast ein Drittel der IT-Chefs beobachtet zudem, dass ihre Mitarbeiter aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage selbstsicherer sind. Ein dritter Punkt. Handfeste Zahlen liefert darüber hinaus ein Blick auf die Auswertungen von Stundensätzen im IT-Projektgeschäft oder die im ITK-Segment üblichen Gehälter. Zeigt sich doch nur so, wie das eigene Einkommen tatsächlich einzuordnen ist und ob Spielraum nach oben existiert. Klar ist: Die Entwicklung der Löhne liefert angestellten IT-Profis – vorausgesetzt die Relation zwischen gezahltem und Wunschgehalt stimmt – ein viertes Argument, das im Tauziehen um den ein oder anderen Euro auf den Tisch gelegt werden kann.
Mehr über die konkrete Höhe von Stundensätzen und Einkommen erfahren Sie auf den nächsten Seiten.
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