Lenovo Tech World 24 Lenovo macht KI noch smarter

Von Margrit Lingner 3 min Lesedauer

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KI steht im Mittelpunkt von Lenovos Innovationsveranstaltung, der Tech World 24, die in diesem Jahr in Seattle stattfindet. Und wie im letzten Jahr geben sich die Chefs der IT-Riesen die Klinke in die Hand und verkünden ihre Vision einer besseren Zukunft mit KI.

Lenovo-CEO Yuanqing Yang eröffnet die Tech World 24 in Seattle (Washington, USA).(Bild:  Vogel IT-Medien)
Lenovo-CEO Yuanqing Yang eröffnet die Tech World 24 in Seattle (Washington, USA).
(Bild: Vogel IT-Medien)

Mit Künstlicher Intelligenz das Leben verbessern, hat sich der Tech-Gigant bereits auf der Tech World 2023 auf die Fahne geschrieben. So erklärte Lenovo-CEO Yuanqing Yang in diesem Jahr: „Wir haben unsere KI-Vision für Kunden und Partner auf der ganzen Welt aktiv umgesetzt. Wir sehen bereits, dass KI die Lebensqualität des Einzelnen verbessert und die Produktivität von Unternehmen steigert.“ Zusätzlich zu den verschiedenen KI-Lösungen, die Lenovo auf den Markt bringt, kündigt Yang die nächsten Schritte in der KI-Ära an. Künstliche Intelligenz soll smarter und persönlicher, „schneller, zugänglicher, vernetzter und nachhaltiger werden“, führt Yang aus. So will Lenovo rascher auf Kundenbedürfnisse reagieren und Lösungen auf sie zuschneiden, unabhängig davon, ob die KI bei Business- oder Endkunden eingesetzt wird.

Starke Partner

Bei der Entwicklung der unterschiedlichen KI-Lösungen steht Lenovo nicht allein da. Fast alles, was Rang und Namen hat in der IT-Welt, macht seine Aufwartung auf der Tech World 24 und sichert Unterstützung zu. Technologie-Partner wie die AMD-Chefin Dr. Lisa Su und Intel-CEO Pat Gelsinger treten dabei nicht mehr als Konkurrenten auf. Die künftige Zusammenarbeit der beiden Chip-Rivalen wurde gerade besiegelt.

Während Nvidia-Chef Jensen Huang ebenfalls die Bühne auf der Tech World betritt, kamen per Video auch Mark Zuckerberg, CEO von Meta, Satya Nadella, Microsoft-Chef, und Cristiano Amon, Qualcomm-Chef, zu Wort. Gemeinsam wollen sie eine Zukunft gestalten, die ohne KI nicht mehr denkbar ist, in der sich Arbeitsabläufe ebenso wie der Alltag weiter verändern werden.

Wohin die gemeinsame Reise geht, zeigten die Chefs von Lenovo und Nvidia mit dem gemeinsam entwickelten Projekt Hybrid AI Advantage. Dabei handelt es sich um ein gesamtes Framework von Lösungen für Unternehmen, die den Einstieg in KI erleichtern und beschleunigen sollen. So liefert zum Beispiel Lenovo AI-Library-fertige, sofort einsatzbereite KI-Lösungen für unterschiedliche Branchen und Einsatzszenarien. KI unterstützt zum Beispiel bei der Zusammenstellung von Marketing-Material oder etwa im Kundenservice.

Während solche Lösungen demnächst auf den Markt kommen werden, haben die Technologie-Unternehmen bereits das nächste Ziel im Blick. Für Nvidia-Chef Jensen Huang und Lenovo-CEO Yuanqing Yang ist dies eine proaktive KI. Agentic KI sollen in der Lage sein, unabhängig zu lernen und zu handeln und Entscheidungen zu fällen.

Proaktive KI

Weniger Science Fiction, vielmehr bald im Alltag Einzug halten, werden Lösungen, die Motorola künftig mit den Smartphones mitliefert. Moto AI soll nicht einfach nur Sprachbefehle ausführen, sondern Gewohnheiten und Umgebung des Nutzers einbeziehen und Aktionen daraus ableiten. Sucht also beispielsweise der Nutzer via Sprachbefehl auf seinem Motorola-Smartphone das nächstgelegene Café, bestellt Moto AI gleich mal den Cappuccino mit Soja-Milch – schließlich kennt die KI die Unverträglichkeiten des Nutzers.

Neu vorgestellt hat Lenovo zudem das 14 Zoll große ThinkPad X1 2-in-1 Gen 10 Aura Edition AI-Notebook. Das 2-in-1-Copilot+Gerät verfügt über ein OLED-Display mit einer Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hz. Im Inneren arbeitet ein Core-Ultra-200V-Prozessor mit Arc-Grafik von Intel und einer integrierten NPU mit bis zu 48 TOPS. Verfügbar wird das Convertible ab Februar 2025 sein.

Ebenfalls neu im KI-Portfolio des Tech-Konzerns ist Lenovo AI Now. Der smarte Assistent nutzt ein auf Metas Llama 3.1 basierendes lokales Large Language Model (LLM). Private oder Business-User können AI Now nutzen, um beispielsweise nach Inhalten bestimmter Dokumente oder Bildern zu suchen, Texte zusammenzufassen oder Visualisierungen zu erstellen. Ferner soll es möglich sein, PC-Assistenzfunktionen am Computer zu nutzen. Über eine Spracheingabe können Nutzer etwa die Bildschirmhelligkeit anpassen, ohne lange nach dem entsprechenden Menüpunkt in den Einstellungen fahnden zu müssen. Darüber hinaus unterstützt Lenovo AI Now auch KI-Anwendungen von Drittanbietern. Und als vollständig integrierte Lösung kann AI Now auch als Support für Kundendienstleistungen oder Geräteempfehlungen eingesetzt werden.

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Mit Learning Zone stellt Lenovo eine KI-gestützte Bildungsplattform für Schüler und Studenten zur Verfügung. Damit lassen sich nicht nur Unterrichtsaufzeichnungen sichern, transkribieren und zusammenfassen. Vielmehr generiert die Plattform aus den vorhandenen Unterrichtsmaterialien Quizfragen, also Wissenstests zu den Unterrichtsthemen. So können Schüler und Studenten ihr Wissen und Gelerntes einfach überprüfen. Richtige oder falsche Antworten werden entsprechend gekennzeichnet.

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