Patentsammler Samsung und die Augenhöhe der Reseller

Konzerngröße: Erfolgsfaktor mit Einschränkungen

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Größe und Agilität

Die Herausforderung ist es, trotz Größe, flexibel und agil zu bleiben und unbürokratisch gegenüber dem Channel aufzutreten. Reseller brauchen klare Ansprechpartner und eine schnelle Verfügbarkeit von Projektpreisen. Bei Samsung will man flexibel bleiben, indem Organisationsstrukturen immer wieder angepasst werden. So wurde vor kurzem Samsung Display als eigenständiges Unternehmen aus der Konzernsparte Samsung Electronics ausgegliedert. Auf der anderen Seite müssen die verschiedenen Geschäftsbereiche auch gemeinsam auftreten, wenn spartenübergreifendes Geschäft forciert wird.

Das IT-Cluster, das Schweyer leitet, schlägt in genau diese Kerbe. Als organisatorische Klammer um die Segmente Printing, Display, Mobile Computing und Storage können so über verschiedene Produktbereiche hinweg möglichst schnell Projektpreise genannt werden.

In Südkorea kann man über eine Stunde quer durch Konzernareale fahren, ohne die Samsung-Welt zu verlassen. Diese Größe sowie die Marktkapitalisierung und die Patentmacht sind wichtig, wenn Konkurrenten Muskeln zeigen. Gegenüber Resellern ist aber dieselbe Augenhöhe gefragt und die soll das derzeit rund 170 Mitarbeiter starke IT-Cluster herstellen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite einen Kommentar des Autors über Software-Patente, deren niedrige Hürden der Patentierbarkeit und den Zusammenhang zu den aktuellen Patentkriegen.

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