Kaufmuster und Trends KI in Lagerhaltung und Produktionsstätten

Von Dr. Stefan Riedl 2 min Lesedauer

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Als Chatbot startete Künstliche Intelligenz durch, wenngleich hier und da mal etwas an der Realität vorbei halluziniert wird. Füttert man sie mit harten Daten aus der realen Produktion und Lagerhaltung, leistet Kollege KI halluzinationsfrei Enormes.

KI kann in der Lagerhaltung saisonale Entwicklungen antizipieren.(Bild:  KI-generiert)
KI kann in der Lagerhaltung saisonale Entwicklungen antizipieren.
(Bild: KI-generiert)

Künstliche Intelligenz revolutioniert die Nutzung von Daten in ERP- und BI-Systemen. „Lösungen wie ChatGPT haben eine enorme Aufmerksamkeit erzeugt, doch generative KI ist nur die Spitze des Eisbergs“, findet Benjamin Bruno, CEO beim ERP-Hersteller Microtech. Besonders Machine-Learning-gestützte Anwendungen bieten seiner Ansicht nach gewaltiges Potenzial, Prozesse effizienter zu gestalten und tiefere Einblicke in das Geschehen zu ermöglichen.

Investition in Innovation

Benjamin Bruno, CEO, Microtech(Bild:  Microtech)
Benjamin Bruno, CEO, Microtech
(Bild: Microtech)

Künstliche Intelligenz ist laut Bruno ein bedeutendes Innovationsfeld, in das sein Unternehmen gezielt investiert. „Wir integrieren KI-basierte Funktionen in unsere Software, um unseren Kunden noch leistungsstärkere Lösungen anzubieten, und nutzen KI gleichzeitig, um unsere eigenen Serviceprozesse zu optimieren.“ Enormes Potenzial sieht man bei Microtech beispielsweise in der Optimierung von Lager- und Beschaffungsprozessen. „KI kann anhand aktueller Kaufmuster und saisonaler Trends automatisch Empfehlungen aussprechen, welche Artikel in welcher Menge und zu welchem Zeitpunkt bestellt und gelagert werden sollten“, so der Manager. Das spare nicht nur Kosten, sondern verkürze zudem Lieferzeiten und steigere die Kundenzufriedenheit.

Automatisierte Produktionsplanung

Microtech-Kunden profitieren nach seiner Darstellung bereits heute von automatisierten Planungsfunktionen, „doch KI hebt diese auf ein neues Level“. Denn mit selbstlernenden Algorithmen können Planungen künftig schneller und präziser erstellt werden.

Für IT-Dienstleister und Systemhäuser hat das alles Konsequenzen: „Die Anforderungen von Kunden an IT-Dienstleister werden sich drastisch verändern“, antizipiert der Manager. „Wer KI-Kompetenzen nicht gezielt aufbaut, riskiert, Kunden an Mitbewerber zu verlieren, die dieses Wissen liefern können.“

Wo führt die KI-Reise hin?

Grundsätzlich fasziniert Bruno, dass KI dabei unterstützt, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Technologie neu zu definieren. Und das geht so: „Während die KI Routineaufgaben übernimmt, bleibt uns die Möglichkeit, durch ihre Unterstützung noch kreativere und innovativere Lösungen zu entwickeln“, sagt der CEO. Die Symbiose aus menschlichem Denken und KI würde somit völlig neue Horizonte eröffnen.

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