Dell Technologies Forum 2023 KI-Anwendungen mit Server und Client

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Dass Künstliche Intelligenz (KI) für die IT-Branche ein großes Thema ist, zeigte auch das Dell Technologies Forum in Frankfurt. Dort präsentierte der Hersteller Server für KI-Anwendungen und gemeinsam mit Microsoft die KI-Copiloten für Notebook und PC. Zudem gibt es ein neues Powerstore OS für Storage-Systeme.

Der Poweredge XE9680 arbeitet mit zwei Intel-Sapphire-Rapids-CPUs und acht H100-SXM5-Modulen von Nvidia. Damit ist ein leistungsstarker GPU-Server für Dell Validated Design for Generative AI .(Bild:  bagotaj - stock.adobe.com, Dell / [M] Klaus Länger)
Der Poweredge XE9680 arbeitet mit zwei Intel-Sapphire-Rapids-CPUs und acht H100-SXM5-Modulen von Nvidia. Damit ist ein leistungsstarker GPU-Server für Dell Validated Design for Generative AI .
(Bild: bagotaj - stock.adobe.com, Dell / [M] Klaus Länger)

Künstliche Intelligenz ist für Dell derzeit eines der Top-Themen. Denn „GenAI wird alles ändern“, erklärte EMEA-Chef Adrian McDonald auf dem Dell Technologies Forum in Frankfurt. Und Deutschland-Chef Tim van Wasen, der auch gleich noch als digitaler Avatar auf der Leinwand zu sehen war, proklamierte „KI ist überall“. Auf der Veranstaltung präsentierte der Hersteller Kunden und Partnern gleich eine ganze Reihe von KI-Lösungen. Eine davon ist Dell Validated Design for Generative AI mit Nvidia für Model Customization. Im Mai als „Projekt Helix“ gestartet, stellt es vortrainierte und anpassbare Modelle bereit. Damit könnten Unternehmen oder Institutionen schneller und zuverlässiger Ergebnisse aus Daten extrahieren, verspricht der Hersteller. Die Informationen bleiben dabei im eigenen Datacenter. Model Inferencing wird ebenfalls unterstützt. Dabei bietet die Lösung, die auf Nvidias AI Enterprise Software aufsetzt, eine breite Auswahl an KI-Anwendungen und Berechnungsmöglichkeiten. Die Hardware-Basis bilden mit Nvidia-GPUs ausgestattete Server wie der Poweredge XE9680 oder der XE8640. Die Lösung ist auch über Apex als verbrauchsabhängiger und flexibler Service erhältlich.

Als Ergänzung offeriert der Hersteller weitere Dienste wie die Peparation Services für die Datenintegration, die Implementation Services sowie Education Services für die Erweiterung der GenAI-Fähigkeiten der Kunden.

Für den KI-basierten Assistenten Microsoft 365 Copilot bietet Dell ebenfalls ab sofort flankierende Lösungen an, um dessen Einführung in Unternehmen zu unterstützen. Sie erstrecken sich von der Planung über das Ausrollen bis hin zur Schulung für die produktive Nutzung. Zudem erhofft sich Dell durch die KI-Assistenten von Microsoft mehr Nachfrage nach neuen und stärkeren Client-Rechnern.

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Neue Features und Produkte für Storage, Server und Edge-Computing

Ein Meilenstein für Storage-Systeme im Datcenter soll PowerstoreOS 3.6 darstellen. Es bietet ein zuverlässiges automatisches Failover zwischen zwei Standorten an, da ein Third-Site-Witness-Add-on über die synchrone Replikation der Daten wacht und Inkonsistenzen in den Datenbeständen verhindern soll. Mehr Performance sollen die laut Dell branchenweit erste Unterstützung von NVMe/TCP für vSphere Virtual Volumes (vVols) sowie Data-in-Place Upgrades für Powerstore-Systeme der ersten Generation bringen. Die lassen sich nun bei laufendem Betrieb und ohne Datenmigration durch Controller-Upgrades modernisieren. Der Hersteller verspricht bis zu 58 Prozent mehr Leistung durch das Upgrade der beiden Controller. Bei den Servern sind das System- Management und die Telemetrie mit iDRAC9 sowie die Hardware-Sicherheit durch eine gegen Manipulationen geschützte Lieferkette die Top-Themen für die Kunden, betont Peter Dümig, Senior Server Product Manager. Zudem erwartet Dümig eine steigende Nachfrage nach Systemen mit Data Processing Unit (DPU), also intelligenten Netzwerk-Adaptern, die der CPU vor allem bei Security-Workloads Arbeit abnehmen. Für Edge-Computing hat Dell mit Native Edge eine neue Plattform mit Multi-Cloud-Konnektivität im Angebot. Firmen sollen damit, Edge-Infrastrukturen und passende Anwendungen einfacher ausrollen, verwalten und absichern können. Der Hersteller arbeitet dabei mit verschiedenen Technologie- und Channel-Partnern zusammen und nimmt Software von Drittanbietern in den NativeEdge Application Catalog auf. Die ersten Partner sind in dem Bereich sind Bosch, Atos und Eaton. Passende Hardware wie Gateways, robuste PCs und Poweredge-Server für den Netzwerkrand hat Dell ebenfalls im Angebot. Auf dem Technologies Forum zeigte der Hersteller beispielsweise den kompakten und robusten Poweredge XR4000z, mit dem ein 2-Node-VMware-Cluster in schwierigen Umgebungen realisiert werden kann. Die Rechenschlitten (Sleds) sind mit einer Intel-Xeon-D-CPU bestückt, die über bis zu 20 Cores verfügt.

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