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Kommentar: Kaspersky und Ferrari: Grün und/oder Rot?

Wie viele Mitbewerber auch, fing die Kaspersky-Story bei den Consumer-Produkten an, weitete sich auf KMUs aus und fand schließlich Eingang in die Netzwerke der Unternehmen. Dass man jetzt bei Kaspersky fähig ist, auch große Enterprise-Umgebungen zu schützen, sollte das Announcement in Dubai unterstreichen. In der Unternehmensgeschichte ist dies ein wichtiger Eckpfeiler. Für Image und bessere Verbreitung der Marke wurde zudem die Ferrari-Truppe aus der Formel 1 ins Boot geholt, die Kaspersky in diesem und nächsten Jahr offziell sponsort.
Im Gegensatz zu manchem anderen Anbieter ist Kaspersky am Umsatz gemessen immer noch relativ klein. Mit Ferrari und dem Channel will man nun Vollgas in Europa geben. Eine vereinheitlichte Partnerstruktur mit lokalen Ansprechpartnern ist eine gute Basis. Bei aller Durchstarterei sollte jedoch die Bodenhaftung nicht verloren gehen. Auf dem Dubai-Summit bemerkten einige Partner, dass der amerikanische Präsentationsstil zeige, wie weit man sich von der persönlichen Ansprache entferne. Es ist den Russen zu wünschen, dass Kaspersky-Grün zusammen mit Ferrari-Rot kein Einheits-Grau ergibt.
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