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IT-Trends 2020

Jeder dritte Euro fließt in die Digitalisierung

| Autor: Ann-Marie Struck

Wie viel wird 2020 für neue Technologien ausgegeben?
Wie viel wird 2020 für neue Technologien ausgegeben? (Bild: © v.poth - stock.adobe.com)

Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz, 3D-Druck oder Blockchain bergen ein großes Potenzial für Unternehmen aller Größen und Branchen. Wie hoch die IT-Budgets 2020 wachsen und wofür Organisationen sie einsetzen, zeigt eine Vorab-Auswertung der Studie zu den IT-Trends von Capgemini.

Die Ausgaben für Digitalisierung und intelligente Technologien steigen. Dabei liegt der Fokus der Unternehmen auf Effizienzsteigerung und sinkenden Kosten. So das Vorab-Resultat einer Studie von Capgemini zu den IT-Trends für 2020. Auch die Prognosen für 2021 sollen positiv sein.

Für das kommende Jahr beabsichtigen 63 Prozent der deutschsprachigen Unternehmen ihre IT-Ausgaben zu erhöhen. 2018 planten dies nur 44 Prozent. Jede vierte Organisation wird das Budget voraussichtlich sogar um mehr als zehn Prozent aufstocken. Außerdem sollen die Ausgaben für die Digitalisierung steigen. Sie machen laut der Umfrage ein Drittel des Gesamt-IT-Budgets aus. Im Vergleich zum Vorjahr ist das einen Anstieg von 11 Prozent.

Die Top vier der Anforderungen an die IT im kommenden Jahr sind:

  • Ausbau der Digitalisierung
  • Erhöhung der Effizienz
  • Reduzierung der Kosten
  • Entwicklung neuer IT-Produkte und -Services

Laut der Studie steht der weitere Ausbau der Digitalisierung auf Platz eins der befragten Unternehmen. Wobei Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen erstmals seit 2016 wieder von Relevanz sind.

Sven L. Roth, Head of Business und Technology Solutions bei Capgemini in Deutschland, interpretiert die Ergebnisse wie folgt: „In vielen Unternehmen ist die Digitalisierung inzwischen Teil des Tagesgeschäfts, deshalb verlagert sich die Aufmerksamkeit des Managements im Hinblick auf die IT auf andere Themen. Solche Entwicklungen haben wir schon häufiger nach Phasen der Innovation und des Experimentierens beobachtet. Üblich ist auch, dann wieder zu konsolidieren, um finanziellen Freiraum für weitere Neuerungen zu schaffen.“

Außerdem ist der Anteil der Ausgaben für intelligente Technologien wie beispielsweise Machine Learning, Predictive Analytics oder Bilderkennung im Durchschnitt von unter 10 auf nun rund 14 Prozent gestiegen. Jedoch sind die Zukunftstechnologien der Umfrage zufolge nur für jede zehnte befragte Organisation von Bedeutung. Vorreiter sind die Automobilbranche, Logistik-Dienstleister und Energieversorger.

Thomas Heimann, Enterprise Architect Director bei Capgemini und Co-Autor der IT-Trends-Studie erklärt: „Im vergangenen Jahr waren wir überrascht, wie viele Unternehmen sich schon mit diesem recht neuen Bereich beschäftigt haben. Die aktuellen Ergebnisse zeigen aber, dass das offenbar Vorreiter waren. In der breiten Masse steigt die Nutzung intelligenter Technologien kaum, viele evaluieren noch.“

Über die Studie

Insgesamt haben 120 IT- und Fachverantwortliche von Großunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz an der Umfrage teilgenommen. Die gesamte Studie zu den IT-Trends 2020 von Capgemini wird im Februar veröffentlicht.

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